Freitag, 30. November 2007

Massive attack- Teardrop



Song lyrics | Teardrop lyrics

Im Wasser

Nun bin ich gesprungen. Habe mich der Klippe gestellt und der Schlange in den Kopf geschossen. Ein Moment, in dem mein Kopf keinen Gedanken gefasst hatte und es war auch schon vorbei. Ganz natürlich, als wäre es nichts.
Nun bin ich größer als die Klippe, bin gewachsen, habe den Zenit überwunden und bin so glücklich, erleichtert, entspannt. Ich kann noch gar nicht wirklich glauben, dass ich das war. Der, der meistens wegläuft, der der sich verkriecht, der der sich drückt. Nur ein Schritt. Ein kleiner Schritt ins Ungewisse, die Angst, riesengroß, hat sich gelegt. Nun bin ich im Wasser.
Und dort wimmelt es von Piranhas und Giftmüll, den andere gerne ins Meer schütten. Es gibt Minen hier und es ist dunkel. Doch ich sehe das Licht. Ich folge ihm, hoffe es erlischt nicht.
Angst? Ja. Zurück? Kein Weg. Traurig? Nein.
Denn ich fühle mich mutig genug all diese Gefahren in Kauf zu nehmen. Am Ende macht das Leben sowieso was es will, warum es dann nicht versuchen? Wer nicht mehr liebt und nicht mehr irrt, der lasse sich begraben! Aber vor allem: Wer nicht versucht seinem Glück zu folgen, nicht versucht den Traum wahr zu machen, der ist schon tot.
Die Zeit ist nicht gekommen, aber vielleicht wird sie es und ich hasse mich nicht, falls sie kommt und das ist Elementar. Ich habe wieder Lust auf Schule, auf die Zukunft, auf das Leben... Es hat soeben an Aroma gewonnen. Ich weiß nicht was die Zukunft bringt, aber ich fühle mich ihr gewachsen. Ich bin nicht alleine. Danke. Danke dafür, ohne euch alle wär es nicht das Gleiche. Ohne euch hätte ich das nicht geschafft. Danke, dass ihr mich ausgehalten, aufgebaut und geschupst habt.

Mittwoch, 28. November 2007

Queens Of The Stoneage - In My Head



Song lyrics | In My Head lyrics
forever

Dienstag, 27. November 2007

Traum

Der Traum, der mir die Nächte raubt,
Der Traum, der schlafen mir verbietet,
Der Traum, den mir Gott nicht erlaubt,
Der Traum, der meine Seele tötet,

Der Traum, der mich promethisch macht,
Der Traum, der aus dem Herzen rinnt,
Der Traum, der Tags über mich wacht,
Der Traum, der Watteträume spinnt,
Der Traum ist ausgeträumt heut Nacht,

Die Wahrheit, sie erfüllt mich nun,
Die Wahrheit, das ich warten muss,
Und wenn schon, ich kann eh nichts tun,
Kann warten auf den ersten Kuss,

Was immer auch der Morgen bringt,
Was immer auch passieren möge,
Ich bin der, der für dich singt,
Was immer auch passieren möge,
Bedingungslose Liebe klingt,
Nicht anders als in diesem Satz.

Durchbrich den Teufelskreis

Shoot-the-Devil

Lass deine Gedanken nie über dein Gefühl siegen!
Mein Lied dazu:




Song lyrics | Drive lyrics

Stürzt euch von der Klippe... ins Leben

Montag, 26. November 2007

Lethargie

Und wieder ist es einmal soweit. Ich sitze in meinem Zimmer und habe schon lange nichts anderes mehr gemacht. Ich weiß, ich müsste lernen, ich weiß ich müsste mir in den Arsch treten, doch warum?
Gefangen in einer Welt, in der nur Probleme auftachen, die man nicht lösen kann oder welche, deren Zeit nicht gekommen ist. So könnte man meine derzeitige Situation beschreiben. Ich wünschte mir ein "betreutes lernen", denn dort würde ich wohl nicht die Dinge tun, die ich jetzt mache. Im Internet surfen, chatten, mich in Gedanken fernhalten von der Schule und ihrem eigenen Regelwerk des leistungsorientierten Denkens. Es ist eine perverse Art der Selbstbestrafung. Ich weiß ganz genau: Es würde mir gut tun, eine Aufgabe zu haben. Es würde mir Selbstbewusstsein geben und das brauche ich. Doch ich bin es nicht wert. Wenn alle gegangen sind und ich der letzte im Raum bin sehe ich, dass ich nur die Summe meiner Entscheidungen bin. Ergo: Die Summe meiner Fehler. Ich ziehe mich zurück, will nicht mehr. Mich nicht mehr einmischen, nicht mehr mitmischen. Ich hatte diese Phase schon überwunden, so glaubte ich. Einfach nur Beobachter zu sein. Das Leben durch ein Fenster zu sehen und nicht aus meinem Käfig namens Zimmer zu kommen. Doch nun ist alles wieder da. Ich lebe im Morgen...
uroboros
Ich lebe im: Morgen werde ich dies tun, weil es dann so-und-so anders ist. Aber nicht einmal ich glaube mir das. Ich bin nicht unglücklich damit, aber ich bin nie wirklich unglücklich. Das ist das Problem, wenn man in allem etwas Schönes sehen kann. Der Moment des "so geht es nicht mehr weiter, denn es ist Scheiße, wie es ist" wird nicht kommen.
Ich bin ratlos... gefangen in meiner Welt und keinen Appetit auf die Dinge da draußen. Und doch am verhungern. Ich verfluche den Sozialstaat. Ich verfluche alle, die sagen, dass man immer Sicherheit haben muss. Auch wenn es Impulsiv ist, wäre keine Sicherheit da, hätte ich Existenzängste, dann müsste ich etwas tun. Doch ich kann nichts anderes verfluchen als mich. Weil ich so lethargisch bin. Weil ich so bin, wie ich bin.
Vielleicht ist das ein bisschen zu viel von mir, doch ich will es erzählen. Warum? Weil mir jemand von euch helfen kann? Weil ich Mitleid will?
Ich glaube, es ist einfach ein Verständnis, das ich wecken möchte und vielleicht fällt es euch einfacher, wenn ihr in so einer Lage seid. Freue mich natürlich auch hier über Comments ^^

Quelle für das Bild

Sonntag, 25. November 2007

In vino veritas

Ein Abend voller Verwirrungen, voller Rätsel, die sich mir nicht ergründen lassen. Es wollte eine Geburtstagsfeier werden und es wurde ein Teil, ein Stück in dem Puzzle namens Leben. Nicht, dass ich unglücklich darüber wäre, auch wenn der Abend strange war. Er war anders. Wiedermal anders. Und ich weiß noch nicht wie damit umzugehen ist.
Angefangen hatte es alles mit einer wundervollen Fahrt hin zur eigentlichen Party. Diese Reise wäre schon genug Ereignis gewesen, doch war sie es aufgrund gegebener Umstande nicht und man ergab sich in sein Schicksal. Ergab sich und lies sich zum Abschuss freigeben. Somit auch kein relevantes Problem. Ein bisschen Spaß, ein bisschen Party, ein bisschen Alkohol und ein bisschen Menschlichkeit zwischen sonst so fremden Personen, wie wir es nun mal in unserer Klasse sind. So lief auch der Anfang ganz nach meinem Geschmack. Regionen meines Gehirns wurden reaktiviert und ich war in meinem Element. Sollte ich es nennen, wäre es wohl Uran, denn mit anhaltender Zeit wurde dieses immer weniger, bis lächerlich wenig übrig blieb und sozusagen weggeweht wurde. Kein Problem soweit.
Doch nun trat der Bestandteil des Lebens auf den Plan, welchen ich nie verstehen werde. Traurig aber wahr, Wasserstoff. Überall vorhanden, immer wichtig, obwohl sich immer im Hintergrund haltend. Einfachste Chemie, einfachst und doch so effektiv. Da kann ein zerfallendes etwas nicht mithalten, will es nicht, da es weiß, was es leisten kann. Unter gegebenen Umständen kann es Energie erzeugen, Berge versetzten oder zerstören, doch die Umstände machen das Leben aus und so ist Wasserstoff doch einfach umgänglicher.
Es regt sich in mir der Zorn, ob über diese verblüffende Einfachheit, mit der man so viel effektiver sein kann oder einfach der Tatsache, dass die Situation nicht meinen Wünschen entspricht und nie entsprechen wird. Es regt sich die Eifersucht. Der Eifer ist gebrochen, da ich erkenne, wie mächtig doch so ein einfaches Element sein kann und ich füge mich knirschend meinem Schicksal. Und doch will ich dieser Situation nicht ihr Positives entnehmen. Nun ist es, wie es ist. Uran bleibt Uran, Wasserstoff Wasserstoff und irgendwann findet mich ein System, welches bemerkt, dass auch Atomenergie bei richtiger Anwendung mehr als nützlich sein kann. Weiterhin macht mir auch dieses vieles einfacher und gespalten habe ich mich trotzdem. Winzige Strahlen haben mich durchzuckt, mir das Gefühl gegeben am Leben zu sein und diese Erkenntnis ist unersetzbar.
Ein komischer Abend, mal wieder. Ein Abend voller Gegensätze, voller Leben. Das Leben läuft nicht, es rennt.

Donnerstag, 22. November 2007

Schluß jetzt mit dem Geheul

Es gibt Zeiten, in denen auch Mann gerne Hilfe annimmt. Und es gibt Zeiten in denen er das nicht will! In meiner früh-solistischen Phase habe ich gerne Hilfe angenommen. Aber im Moment wäre ich am liebsten alleine auf der Welt. Es ist nicht so, dass ich meine Freunde jetzt weniger lieb hätte, aber ich kann es ja selbst nicht mehr hören. Hochphasen wechseln die Seite und werden zu unerträglichen Phasen der Einsamkeit.
Und dann alle damit belasten ist einfach scheiße. Es wäre noch akzeptabel, wenn ich wüsste, dass es erstma gut ist. Ist es aber nicht! Es kommt immer wieder. Und das kotzt mich an, ich kotze mich an. Es muss sich etwas ändern! Ich darf nicht länger vor mir weglaufen in der Hoffnung irgendetwas/irgendjemand kann mich retten. Nur ich kann anfangen meine Flügel auszubreiten und zu fliegen. Das übernimmt niemand sonst für mich.
Aber ich habe Angst, Angst davor in den Spiegel zu sehen und durch mich durch zu blicken. So lange war ich definiert, nun bin ich nichts. Zumindest nichts festes mehr, eher vergleichbar klarem Bergwasser. Ich bin da, aber unsichtbar... Ich brauche einen (natürlichen) Farbstoff, ein Aroma in meinem Leben.
Ich muss mich mir-selbst stellen und schneller als mein Schatten sein. Ich muss mich wieder mögen lernen. Und das schnell, denn sonst halte ich die Beanspruchung durch die Schule nicht mehr aus.
Zum Schluß noch ein Satz:

Der Weg zu dir führt durch das Ganze.
Christian Friedrich Hebbel

Mittwoch, 21. November 2007

Stammzelle

Hallo! Ich bin eine Stammzelle. Ich kann zu allem werden, was ich will. Haut, Herz, Hirn, nichts ist für mich unmöglich. Ich war schonmal etwas. Ich komme direkt vom Herzen ,doch nun bin ich wieder eine Stammzelle. Unspezialisiert, allgemein. Zu allgemein, denn mir fehlt meine Aufgabe. Ich kann mich nur (mit-)teilen. Kein schönes Leben. Noch nicht, denn ich bin eine Stammzelle, ich kann werden was ich will, wenn ich es will.
Was ich will? Das wüsste ich selbst gerne. Doch ich habe Vertrauen, dass es besser wird. Dass ich irgendwann Teil des Besten bin, was der Mensch zu bieten hat. Nur der Zeitpunkt muss kommen, zu mir und ich muss ihn nur erkennen. Denn ich bin eine Stammzelle, ich kann nicht agieren, sondern mich nur (mit-)teilen und vielleicht reagieren.
Oder meine DNA befiehlt mir irgendwann etwas zu tun. Doch so weit wird es nicht kommen, denn ich bin doch gerade erst eine Stammzelle geworden. Ich habe viele gute Seiten, mit mir hofft man Krebs zu heilen und viiele andere tödliche Krankheiten. Ich hoffe ich kann helfen, vielleicht wird mir dann auch geholfen, denn ich bin die Stammzelle, der Ursprung. Der Anfang.

Anmerkung: Okay, ich gebe zu... etwas krank, aber was erwartet ihr von mir. Ich bin ja harmlos ^^

Interessant...

Ich bin allgemein schon gegen Online-Durchsungen und Schäuble hat mit seinen Forderungen in letzter Zeit mehr als Unmut in mir ausgelößt. Aber das schießt den Vogel nun komplett ab. Uns Bürgern wird gesagt, dass nur der BKA-Chef eine solche Razzia beantragen kann. Alles Schwachsinn!!! Im Gesestzesentwurf steht, dass er diese Entscheidungsgewalt auch an Dritte weitergeben kann!!! Soviel zum Thema Vertrauen in die Politik. Und was mit so vertraulichen Daten durchaus mal passieren kann liest man heute in England. Da sind einfach mal so vertrauliche Daten von 25 Millionen Bürgern per Post verschickt worden und zufälligerweise verschwunden. Darunter auch Versicherungsnummern und Bankverbindungen. Nein!!! Das brauchen wir in Deutschland alles nicht!!! Das wollen wir nicht!!!
Gläserner Bürger, wir kommen.

Dienstag, 20. November 2007

Foo Fighters - Come Alive




Song lyrics | Come Alive lyrics

Eines der schönsten Lieder auf dem Album.

Schönheit

Irgendwie hatte es sich eingeschlichen, ohne das ich es gemerkt habe. Ich sah die Welt und sie war schwarz. Ich sah Menschen und sie waren böse, missmutig, mit Hass erfüllt und voller Angst. Kein schönes Gefühl, keine schöne Welt möchte man meinen.
Doch man sollte eines nicht vergessen:
Es steht manches Schöne isoliert in der Welt, doch der Geist ist es, der Verknüpfungen zu entdecken und dadurch Kunstwerke hervorzubringen hat.
Und so sagts wieder Wolfgang von für mich. Es lag nicht an der Welt. Die Welt ist nicht zu 99% schwarz und zu einem Prozent weiß. Es kommt auf den Menschen an, der sie betrachtet. Und wenn ich, nachdem ich mir Gedanken gemacht und mich entwickelt habe wieder auf diese gleiche Welt schaue, so ist sie alles andere als schwarz. Ich kann mich an vielem Erfreuen. Sei es der Baum, der langsam seine Blätter verliert, nur damit sie im nächsten Frühling wieder strahlen. Sei es das Feuerzeug, was seinen Geist aufgibt, aber doch ziemlich lange gehalten hat. Nur das Tanken macht mir immer noch keinen Spaß.
Diesen Gedanken versuche ich meinem Umfeld zu vermitteln! Es ist nicht wichtig, was du erlebst, sondern wie. Vielleicht ist es ebenso wichtig, dass man so etwas Elementares für sich selbst entdeckt.
Ich glaube nicht, dass nicht alle verstehen werden was ich meine aber wenn man es verstanden hat ist man ein glücklicher Mensch.
Das letzte, was ich will ist arrogant klingen oder sagen, dass ich besser bin als andere. Das bin ich sicherlich nicht und will ich damit auch nicht sagen.

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