Das erste, was ich in Volkswirtschaft gelernt habe war, dass Bedürfnisse unendlich sind. Selbst ein Milliardär begehrt, was er nicht haben kann. Was das sein könnte? Jugend, Zeit, Liebe.
Doch der Charakter beweist sich in Momenten, in denen man nicht bekommt, was man will und die wahren Helden werden verkannt. Diese Helden sind Menschen, die ihr eigenes Wohl in die Waagschale legen um anderen zu helfen. Menschen die etwas aufgeben um einem anderen Menschen etwas zu ermöglichen.
In einem etwas konkreterem Fall ist das nicht so einfach. Die Frage, die sich immer wieder aufdrängt ist, was man darf. Ab wann zerstört man das Leben einer anderen Person um sein eigenes etwas farbenfroher zu gestalten? Ist wirklich jeder NUR für sich verantwortlich? Gibt es so etwas wie Leidenschaft?
Die Frage die ich stelle ist:
Ist im Krieg und in der Liebe alles erlaubt?
Also den ersten Teil kann ich beantworten, doch beim zweiten wird es schwierig. Zum Krieg: Schlagt mal die Genfer Konvention nach. Vielleicht sollte es so etwas auch in der Liebe geben. Man darf einfach nicht alles machen, was man kann. Manchmal muss man sich selbst zurückstellen. Falsch. Falsch. Falsch. Man darf alles machen, was man will und vor allem auch kann und wenn man es nicht kann muss man einen Weg finden.
Doch man sollte bedenken, was man zerstört und sich nicht von Bedürfnissen lenken lassen. Man muss sich klar sein, dass man großes Unheil anrichtet und erst dann entscheiden, ob es das wirklich wert ist. In diesem Fall muss die Liebe auf den Kopf reduziert werden. Unromantisch? Genau das. Warum? Weil man nun erkennt wie groß die Liebe ist. Weil man nun meistens sowieso nicht mehr der Meinung ist, dass es das wert ist. Weil man sich dann sicher sein kann. Wenn das nicht möglich ist, sollte man Durchgestrichenes beachten.
zerox05 - 2007/11/19 20:28
Und wieder endet eine Woche an meinem geliebte Wirtschaftsgymnasium. Zu dieser kann man nur sagen, dass sie irgendwie war. Irgendwie war sie aufschlussreich, schön, traurig, leer, voll und aufmunternd.
Mein Biorythmus hat sich immer noch nicht an den Schulalltag gewöhnt. Währund ich die letzten Jahre immer damit zu kämpfen hatte früh ins Bett zu kommen ist es jetzt das Gegenteil. Ich schlafe spätestens um 19.00 Uhr ein und wache um 5.00 Uhr auf um festzustellen, dass ein Tag vorbei ist und ein neuer im Begriff anzufangen. Soviel dazu, dass die Woche leer war. Ich habe sogar versucht mich mit Filmen wie Planet Terror wachzuhalten. Aber das funktioniert nur solange man die Augen aufhalten kann.
Voll war die Woche schulisch, also von dem, was ich erledigen musste.
Aufmunternd deswegen, weil nun endlich die Maschinenstundensaztrechnung bis zur Klausur at akta gelegt werden kann, genau wie die volkswirtschaftliche Gesamtrechnung. Doch alles arg trocken. Nun folgt in BRC Marketing, soviel zum aufmunternden Teil. Habe spontan bei Amazon vier Bücher markiert, die sich mit diesem Thema beschäftigen. Aufmunternd auch, dass ein Unternehmen für unser Marketingprojekt gefunden wurde und zugesagt hat.
Und so war auch viel schön diese Woche. Man muss die Schönheit nur sehen, in einem Wort oder in einem Moment. Die Welt ist schön, der Mensch ist schön, dass sollte man nicht vergessen.
Alle Wege bahnen sich vor mir, weil ich in Demut wandle.
Johann Wolfgang von Goethe
zerox05 - 2007/11/16 17:41
Für mich war es das erste Mal in doppelter Hinsicht. Das erste Mal Aladin und das erste Mal Subway to Sally live. Viel habe ich erwartet und etwas unwohl war mir auch.
um 19 Uhr war Einlass. Um 20 Uhr fing die Vorband an zu spielen. Wir waren und 20.45 Uhr da. Karten vorbestellt, besser wars, denn das Konzert war ausverkauft und das Aladin um das Tivoli erweitert. Aber was für eine Stimmung, schon die Vorband Coppelius ging bei den Liedern, die wir mitbekamen richtig ab. Doch dann die Meister am Instrument und im Gesang...
Herrlich, die Setlist war genial! Diese Stimmung, diese Stimme, diese Show!
Es hat kurzum einfach alles mehr als gestimmt, nicht in Worte zu fassen. Ein vollkommener Abend, bei dem ich wahrscheinlich sogar mehr Kalorien verbrannt habe als bei zwei Stunden Schulsport.
Als Schlusssatz fällt mir spontan nur ein:
BLUT, BLUT, RÄUBER SAUFEN BLUT! RAUB UND MORD UND ÜBERFALL SIND GUT, [...] :D
zerox05 - 2007/11/10 05:48
Vorbei ist mit der Ferienzeit. Es ist Montag und die Schule startet. Glücklicherweise noch nicht im vollen Maße, sondern nur mit zwei Stunden Französisch, die mir für heute aber auch reichen. Rückblickend nehme ich nicht viel mit. Ich freue mich, dass diese Zeit vorbei ist und hoffe ich kann meinen faulen Arsch wieder dazu bewegen etwas Sinnvolles zu tun.
Was ich in den Ferien gemacht habe? Mich ausgeruht, gefeiert und mir den einen oder anderen Gedanken gemacht. Wirklich erwähnenswert war der letzte Samstag, an dem ich mit Carmen und Nadine Oldenburg unsicher gemacht habe. Obwohl "versucht" eigentlich besser zutrifft ^^. Nachdem wir in der Stadt ankommen sind wollten wir ins Civa, weil dort freier Eintritt war. Schon leicht angeheitert stand ich also vor dem Türsteher und nachdem Carmen und Nadine den Club betraten wollte ich es ihnen gleich tun. Netterweise fragte ich den Türsteher noch, ob er meinen Ausweis sehen wollte. Der bullig aussehende Südländer mit perfekt geschnittenem Bart und kurzer militärisch anmutender Frisur meinte, dass er das nicht müsse. Alles klar, denke ich und gehe in Richtung Tür.
Aber nicht mit der Hose
Bitte? Hatte ich mich da gerade verhört? Ich schaue mich noch einmal um, sehe 15-17-jährige Mädchen und Jungs aus augenscheinlich sozial-/und bildungsschwachen Familien den Club entern. Ich frage den lieben Herren noch einmal, aber er verharrt auf seiner Meinung. Lachend und etwas verwirrt gehe ich zwei Meter und lehne mich an das Geländer, denn irritierend war das schon. Als meine Begleitungen bemerkten, was geschehen war folgten sie mir und wir entschieden uns ins Amadeus zu gehen. Letztendlich war es ein überaus amüsanter Abend, der viel zum lachen, tanzen und quatschen bot. Aber über diesen Türsteher komme ich bis heute nicht hinweg. Herrlich!
Also doch eine positive Erinnerung aus den Ferien und trotzdem muss ich heute noch einiges für die Schule erledigen. Das absolute Highlight in den nächsten Wochen wird wohl Betriebswirtschaft mit Rechnungswesen und Controlling. Marketing ist angesagt!
zerox05 - 2007/11/05 06:50
Wenn man nachts im Internet surft und sich mal wieder die Sinnfrage über sein Leben stellt kommt es vor, dass man diese auch ernsthaft versucht zu beantworten. Man überlegt sich, was man machen will, wo man in 20 Jahren stehen will und wie man dies erreichen kann.
Die letzten Nächte standen nicht gerade für Party ohne Ende, also machte ich mich auf die Suche.
Schon seit längerer Zeit, seit Jahren um genauer zu sein, stelle ich fest, dass ich weder in einer Manufaktur zu arbeiten gedenke, noch ein Handyverkäufer oder Aldi-Kassierer werden will.
Im Dienst- und/oder Informationssektor sollte es sein. Mir sollte die Arbeit Spaß machen und eine gute Bezahlung könnte ich mir auch vorstellen. Als kleines Kind wollte ich immer Psychologe werden... Also ein Job, bei dem ich analysieren kann und Wünsche wecken und erfüllen werde. Die meisten Leser meines Blogs kennen mich ja persönlich und wer mich kennt, der weiß, dass ich gerne rede, anders ticke, auf Ideen und Zusammenhänge komme wie kein anderer, dass ich Teamfähig bin und Gruppenarbeit/Projektarbeit mir Spaß macht.
Vielleicht ist da der in mir schlummernde Wunsch nach einem Job als Moderator nicht kongruent zu meinen Erwartungen. Doch mein zweites Wunschdenken geht in eine andere Richtung, die Richtung der Werbung.
Werbung ist genial! Werbung (richtig konzipiert und ausgeführt) weckt Lust, macht glücklich, regt zum Nachdenken an und bestimmt unser heutiges Leben in einem Maße, wie es sich nur ein jener aus der Werbung vorstellen kann. Es erfüllt für mich alle Kriterien und ich hoffe auch ich erfülle alle Kriterien für diesen Berufszweig.
zerox05 - 2007/10/26 17:13