Impressionen
Einfach herrlich... einfach mehr als schön. Bei dem Bild geht es nicht einmal nur um den wunderschönen Protagonisten in der rechten Bildhälfte... Es ist einfach diese Harmonie, diese Schönheit des Augenblicks... Also selbst wenn ich das Bild in irgendeinem Magazin sehen würde... es wäre wohl mein Favorit...
Absolut in 1680x1050
Absolut in 1280x960
zerox05 - 2007/12/31 18:32
zerox05 - 2007/12/22 12:45
Einfach blöd in der Schule gewesen... Habe einfach gemerkt, dass ich Ferien brauche. Ich schreibe nur noch sehr oberflächlich, scheine mir nicht die geforderten Gedanken zu machen.
Hoffe 2008 lauf ich wieder zu Höchstform auf. Aebr mit ein wenig Entspannung und Lernen wird das ganze schon laufen. Auf das nächste Jahr ^^
zerox05 - 2007/12/21 17:53
Naja, was lässt sich dazu sagen?
- ich bin nicht Schuld!
- tot der Kleine?
- ich mag keine Golf 5-Fahrerinnen mehr!
- sieht live nochn bissl schlimmer aus *hoil*!
zerox05 - 2007/12/21 17:45
Dieser Tag könnte wohl Seiten von Beiträgen füllen... aber da ich gerade betrunken bin fang ich mal mit dem letzten an:
Traurig...
Traurig, was mit Leuten, die mir in der Vergangenheit als wichtig erschienen, passiert ist... Traurig, dass diese Leute heute nicht weiter sind als damals, gefühlt sogar einen Rückschritt in ihrer Entwicklung erlebt haben... Nicht nur das gleiche lachen, welches so verzweifelt klingt, sondern auch ihre Art. Diese Art, bei der man merkt, dass alles nur Schau ist. Diese Art, bei der man sich denkt: Es lohnt nicht hineinzuschlagen, denn sie sind mit ihrem Leben genug gestraft...
Schade, dass ich eine lange Zeit mit diesem Menschen abgehangen habe und nicht gemerkt habe wie ich da nicht hineinpasse... Scheiß auf meine Kifferzeit, scheiß auf meine Kifferfreunde... ich bin heute besser dran. Ich bin heute jemand, der sich nicht durch Drogen definieren muss. Trotzdem Schade... wirklich...
Ich glaube fest daran, dass mindestens noch ein anderer es geschafft hat, aber ein paar andere sind einfach genauso, wie ich geworden wäre ohne etwas in dem Moment "Außerirdisches". Etwas, was ich nicht mehr kannte, nennt sich Liebe. Liebe kann alles ändern, man muss sich ihr nur öffnen.
Impression 1/3 am 19. Dezember 2007
eigentlich warens 4, aber die 4. ist zu persönlich. Nur soviel:
Selber Schuld, ICH BIN SELBER SCHULD.
zerox05 - 2007/12/20 00:27
Gerade war ich im Kino und habe die Verfilmung von "Der goldene Kompass" gesehen. Ein schöner Film, wenn man auf oberflachliches Geplänkel steht. Ich habe mich aber eigentlich auf eine Umsetzung des Buches gefreut und die wäre wohl nicht jugendfrei gewesen. Genau wie ich es befürchtet hatte: Ein Film zum anschauen, schön finden und wieder vergessen... Zu hoffen bleibt, dass der zweite Film ehrlicher wird. Dass dieser Film nur die Einleitung für das Meisterwerk von Pullman war und das der Regisseur das Buch zu verstehen lernt. Viele Andeutungen kamen, aber konkret würde es nie. Alles durch eine rosarote Kinderbrille gesehen. Ein Kinderfilm. Ein bewegender, bestimmt. Oder liegt das an meiner Stimmung? Ich meine, wem kommen schon die Tränen, wenn ein Mädchen auf einem Eisbären reitet und sonst nur eine weiße Landschaft auf der Leinwand daherflimmert? Bin wohl gerade etwas sentimental.
Ein sehenswerter Film ist es trotzdem, schön gemacht, für mich im Moment zu schön.
zerox05 - 2007/12/09 17:21
von Jonathan Gilbert
Identifikation ist das Zauberwort. Und in "Uhrwerk Orange" wird uns visuellen Gefangenen der Leinwand keine Wahl gelassen. Es gibt einen Begriff, der nennt sich Spaßgesellschaft und meint ein Volk von Menschen, das nicht bereit ist sich mit Problemen auseinanderzusetzen. Für all Jene ist "Uhrwerk Orange" keine gute Wahl. Es ist keine Vorstellung, die nach drei Akten des Zelluloidabspulens zu Ende geht. Der vierte Akt wird dem Besucher zugesprochen, wie sich gezeigt hat Gesprächsstoff für Jahrzehnte und Generationen.
Während das Buch von Anthony Burgess schon 1962 erschien, dauerte es weitere neun Jahre bis Stanley Kubrick sich diesem Stoff gewachsen fühlte. Kubrick der unter Anderem mit Meisterwerken wie „2001: Odyssee im Weltraum“, „Shining“, „Full Metal Jacket“ oder „Eyes Wide Shut“ brillierte ist als Perfektionist berühmt und berüchtigt. Uhrwerk Orange gilt als einer seiner kontroversesten Filme, doch ihn nach seiner Meinung zu fragen ist schwierig, da er am 7. März 1999 starb.
Aber sein Werk lebt weiter. Zeitlos streckt sich die Problemstellung dahin und erschreckend scheint die Weise, mit der er uns zu Komplizen des Protagonisten Alex macht. Er ist ein normaler Junge, dieser Alex. Ein Junge im besten Alter, mit einer Mutter, einem Vater und Freunden. Er lebt in einer Welt, die unserer heutigen nicht unähnlich ist, obwohl es die nahe Zukunft darstellt. Die Kleidung trifft gelinde gesagt ihre eigenen Aussagen und doch wird dem Zuschauer schnell bewusst, warum dieser Film so gruselig ist. Denn er zeigt einen Teil unserer Welt, den wir als Bildungsbürgertum, als Zielgruppe, nicht sehen wollen. Er zeigt die enthemmte heutige Subkultur, in der Liebe zum Fremdwort wird und Gewalt und nichts als Gewalt die Kommunikation ausmacht. In diesem Setting finden wir also unseren "Helden" wieder und wir merken schnell, dass auch er, wenn es sich um Gewalt dreht, keine Abstriche macht. Er zieht mit seinen "Droogs" durch die Straßen auf der Suche nach ein bisschen "Ultrabrutalem".
Warum wir uns dadurch unwohl fühlen? Weil er uns seine einzig wahren Freunde nennt, weil wir die Welt aus seinen Augen sehen und weil er anders, menschlicher und zugleich unmenschlicher ist als alle seine Compagnons zusammen. Er hat kein Interesse an Geld, wie seine Gang. Alex ist intelligent, hört am liebsten "Ludwig van" (Beethoven) und tut nur, was er mag. Und er mag es zu vergewaltigen, zu prügeln. Für ihn ist es das Richtige. Werte sind verkehrt. Der Begriff der Perversität hat ihren Heiland gefunden. Cineastisch werden diese Szenen immer wieder von Klassischer Musik untermalt. So scheinen sich Akteure in Chereographie zu prügeln, man sieht die Welt aus Alex' Augen. Es nimmt den Schrecken der Handlung und das lässt Erschrecken.
Aufgrund dieser sehr schwierigen Erzählweise wurde der Film in den USA als X-Rated eingestuft, die katholische Kirche dort verbot ihn sogar ganz. In Großbritannien wurde er auf Druck der Regierung wieder aus den Kinos genommen. Es erfordert ein gewisses Maß an Intelligenz sich abzugrenzen. Man sollte seine eigenen Werte haben und nicht die des Film übernehmen.
Schließlich offenbart sich dem Publikum ein Ausweg, der nicht dazu führt das Kino/Wohnzimmer zu verlassen. Alex wird im Gefägnis, in dem er aufgrund eines Mordes mit einer Phallus-Skulptur sitzt, in ein Projekt berufen, welches "Heilung" verspricht. Nebensächlich ist es natürlich, dass seine 14 Jahre Haft durch die Therapie auf 14 Tage dezimiert werden. Heilung heißt in diesem Fall keine Wahl zu haben. Das Gute zu tun, weil schlechte Taten ihm unmöglich werden. Genau in einem solchen Moment versteht man es wieder. Warum der Film zum "Kult" wurde. Warum er immer noch, nach über 30 Jahren als zeitgemäß angesehen wird. Es gibt Fragen, die vergehen nicht und auf diese versucht auch Uhrwerk Orange keine Antworten zu geben. Andere Fragen werden beantwortet. So zeigt sich schnell, dass "Heilung" für Alex heißt zu leiden. "Erkenntnis" gewinnt er dabei nicht. Nach besagten 14 Tagen, zurück auf der Straße holt ihn schließlich seine Vergangenheit ein. Unfähig sich zu wehren ist er nun seiner damaligen Welt ausgeliefert. Die "Freiheit" weiter entfernt als im Gefängnis.
Hab ich jetzt einfach mal raufgestellt, weil ich doch ziemlich stolz darauf bin. Hätte noch viel weiteres reinbringen können, z. B. den aktuellen Bezug, dass die Toten Hosen "Hier kommt Alex" vom Film inspiriert haben lassen. Jetzt macht die Textzeile "[...]ein bisschen Horrorshow [...]" auch Sinn. Naja, Zeit ist Geld ^^
zerox05 - 2007/12/06 01:25
Hallo! Ich bin eine Stammzelle. Ich kann zu allem werden, was ich will. Haut, Herz, Hirn, nichts ist für mich unmöglich. Ich war schonmal etwas. Ich komme direkt vom Herzen ,doch nun bin ich wieder eine Stammzelle. Unspezialisiert, allgemein. Zu allgemein, denn mir fehlt meine Aufgabe. Ich kann mich nur (mit-)teilen. Kein schönes Leben. Noch nicht, denn ich bin eine Stammzelle, ich kann werden was ich will, wenn ich es will.
Was ich will? Das wüsste ich selbst gerne. Doch ich habe Vertrauen, dass es besser wird. Dass ich irgendwann Teil des Besten bin, was der Mensch zu bieten hat. Nur der Zeitpunkt muss kommen, zu mir und ich muss ihn nur erkennen. Denn ich bin eine Stammzelle, ich kann nicht agieren, sondern mich nur (mit-)teilen und vielleicht reagieren.
Oder meine DNA befiehlt mir irgendwann etwas zu tun. Doch so weit wird es nicht kommen, denn ich bin doch gerade erst eine Stammzelle geworden. Ich habe viele gute Seiten, mit mir hofft man Krebs zu heilen und viiele andere tödliche Krankheiten. Ich hoffe ich kann helfen, vielleicht wird mir dann auch geholfen, denn ich bin die Stammzelle, der Ursprung. Der Anfang.
Anmerkung: Okay, ich gebe zu... etwas krank, aber was erwartet ihr von mir. Ich bin ja harmlos ^^
zerox05 - 2007/11/21 19:15
Ich bin allgemein schon gegen Online-Durchsungen und Schäuble hat mit seinen Forderungen in letzter Zeit mehr als Unmut in mir ausgelößt. Aber
das schießt den Vogel nun komplett ab. Uns Bürgern wird gesagt, dass nur der BKA-Chef eine solche Razzia beantragen kann. Alles Schwachsinn!!! Im Gesestzesentwurf steht, dass er diese Entscheidungsgewalt auch an Dritte weitergeben kann!!! Soviel zum Thema Vertrauen in die Politik. Und was mit so vertraulichen Daten durchaus mal passieren kann liest man heute
in England. Da sind einfach mal so vertrauliche Daten von 25 Millionen Bürgern
per Post verschickt worden und zufälligerweise verschwunden. Darunter auch Versicherungsnummern und Bankverbindungen. Nein!!! Das brauchen wir in Deutschland alles nicht!!! Das wollen wir nicht!!!
Gläserner Bürger, wir kommen.
zerox05 - 2007/11/21 06:30
Irgendwie hatte es sich eingeschlichen, ohne das ich es gemerkt habe. Ich sah die Welt und sie war schwarz. Ich sah Menschen und sie waren böse, missmutig, mit Hass erfüllt und voller Angst. Kein schönes Gefühl, keine schöne Welt möchte man meinen.
Doch man sollte eines nicht vergessen:
Es steht manches Schöne isoliert in der Welt, doch der Geist ist es, der Verknüpfungen zu entdecken und dadurch Kunstwerke hervorzubringen hat.
Und so sagts wieder Wolfgang von für mich. Es lag nicht an der Welt. Die Welt ist nicht zu 99% schwarz und zu einem Prozent weiß. Es kommt auf den Menschen an, der sie betrachtet. Und wenn ich, nachdem ich mir Gedanken gemacht und mich entwickelt habe wieder auf diese gleiche Welt schaue, so ist sie alles andere als schwarz. Ich kann mich an vielem Erfreuen. Sei es der Baum, der langsam seine Blätter verliert, nur damit sie im nächsten Frühling wieder strahlen. Sei es das Feuerzeug, was seinen Geist aufgibt, aber doch ziemlich lange gehalten hat. Nur das Tanken macht mir immer noch keinen Spaß.
Diesen Gedanken versuche ich meinem Umfeld zu vermitteln! Es ist nicht wichtig, was du erlebst, sondern wie. Vielleicht ist es ebenso wichtig, dass man so etwas Elementares für sich selbst entdeckt.
Ich glaube nicht, dass nicht alle verstehen werden was ich meine aber wenn man es verstanden hat ist man ein glücklicher Mensch.
Das letzte, was ich will ist arrogant klingen oder sagen, dass ich besser bin als andere. Das bin ich sicherlich nicht und will ich damit auch nicht sagen.
zerox05 - 2007/11/20 21:00