Sonntag, 8. Juni 2008

Auf den Punkt gebracht: Franz Kafkas - Die Verwandlung

Ich bin Samsa,
am Tropf der Gesellschaft hängend erkunde ich mein einst vertrautes Zimmer aus neuen Perspektiven. Nutznießern nutze ich nichts mehr, verstoßen weil lästig. Unfähig.
Früher Mensch, nun verwandelt, später sterbend, erflehe ich meinen Platz in der Gesellschaft, der ich diente. Suche die Liebe der Einstigen, erwarte Mitgefühl und Verständnis, entgegen tritt mir der Apfelwerfer. Warte nur, der steckende Apfel entzündet sich, dann mich, rafft mich dahin, um euer Willen und eines neuen Anfangs, ohne mich.
Nun sterbe ich, Essen ungegessen, vom Ernährer zum Ernährten, wenigstens jetzt selbstständig sterbend nehme ich euch euren letzten Willen ab. Ihr müsst euch meiner nicht entledigen. Das schaffe ich, für mich.
Ich.

Sonntag, 25. Mai 2008

Facts about Sex

Mehr als 50 Prozent aller Männer, die beim oder direkt nach dem Sex sterben, tun dies in den Armen einer Prostituierten oder Geliebten. Beim Sex mit der Gattin stirbt nur jeder vierte Betroffene.
(Quelle: Maxim)
Auf die Frage "Was könnte Ihr Liebesleben verbessern" antworten 12 Prozent der Deutschen: "Ich habe kein Liebesleben."
(Durex)
Was schätzen Frauen an ihrem Partner? "Bildung" ist mit 57 Prozent die meistgenannte Antwort. Nur 44 Prozent schätzen vor allem die glückliche sexuelle Beziehung.
(Allensbach)
Bis Ende der 90er-Jahre konnten Frauen in Deutschland eine Entschädigung eingeklagen, wenn sie ihren ersten Geschlechtsverkehr mit ihrem Verlobten hatten, dieser sie später aber nicht heiratete. Damit sollte der gefallene "Marktwert" der Frau ausgeglichen werden. Dieses sogenannte "Kranzgeld" (nach dem Strohkranz, den nicht jungfräuliche Bräute einst trugen) wurde erst 1998 abgeschafft.
(welt.de)
Viagra beeinträchtigt den Geruchssinn von Männern.
(TU Dresden)
Am häufigsten wenden sich Männer an einen Sexualtherapeuten, weil sie Probleme haben, beim Sex in ihre Partnerin einzudringen.
(Love and Lovesickness)
Schwulenfeindliche Männer werden von Sexszenen zwischen Männern stärker erregt als Männer, die Homosexualität tolerant gegenüber stehen.
(Journal of Abnormal Psychology)
Beim Sex ist Männern das Sehen am wichtigsten. Frauen stehen hingegen auf Fühlen und Anfassen.
(Quelle: Eli Lilly / Ipsos Santé)
Um einen Zentimeter voranzukommen, muss ein Spermium rund 800-mal mit dem Schwanz wedeln.
(BZGA)
Leute, bei denen ein Fernseher im Schlafzimmer steht, haben 50 Prozent weniger Sex als Leute ohne Glotze am Bett.
(Baby und Familie)
Frauen - zumindest einige - haben den G-Punkt. Der Franzose Gérard Leleu will bei Männern etwas Vergleichbares entdeckt haben: den B-Punkt. Er liegt zwischen Hodensack und Anus, und wer den Punkt zielsicher stimuliert, kann damit einen Samenerguss auslösen.
(welt.de)
Wer schon in der Schule mit den grundlegenden Fakten zu Blume, Biene und Klapperstorch versorgt wird, fängt mit derlei Aktivitäten selbst später an als schlecht informierte Jugendliche.
(The Lancet)
45 Prozent aller Männer leiden am "Mini-Penis-Syndrom". Sie glauben, ihr bestes Stück sei zu klein. Dabei sind 85 Prozent der Frauen mit seiner Größe zufrieden.
(Royal Hallemshire Hospital)
Zum Sexualleben beschnittener Männer gibt es unzählige Studien. Nennenswerte Unterscheide gibt es dabei nur in zwei Punkten: Bei beschnittenen Männern dauert es beim Sex etwas länger bis zum Orgasmus und beschnittene Männer haben einer amerikanischen Studie zufolge seltener Erektionsstörungen als unbeschnittene.
(Journal of the American Medical Association)
Studien zeigen, dass Männer nahezu jedes Mal sexuell erregt sind, wenn sie träumen.
(welt.de)
92 Prozent aller Männer möchten nicht wissen, wie sich ihre Partnerin selbst befriedigt.
(Gewis/Bild am Sonntag)
Nur 200 Spermien von über 100 Millionen, die in einer Ejakulation enthalten sind, erreichen die weibliche Eizelle.
(Quelle: Cosmopolitan)
Wenn in einer Beziehung sexuelle Flaute herrscht, haben beide Seiten dafür eine klare Erklärung. Die Mehrheit der Frauen glaubt: Der Mann hat keine Lust mehr. Die Mehrheit der Männer glaubt: Die Frau hat keine Lust mehr.
(Für Sie)
Eine britische Umfrage ergab: 59 Prozent aller Ehefrauen würden ihren Mann sofort verlassen, wenn sie es sich finanziell leisten könnten.
(One Poll)
Keine große Sache - der deutsche Penis ist durchschnittlich 14,3 Zentimeter lang. Das maßen zumindest die Forscher der University of California nach. Die Uni Essen maß 14,48 Zentimeter. Länger wurde es in den Studien, wenn nicht gemessen, sondern nur befragt wurde. Demnach lag die Durchschnittslänge nach dem Kindsey Report (1938 - 1963) bei 15,5 - 16 Zentimetern und bei der Durex-Studie bei 16,1 Zentimetern.
Deutsche sind einer internationalen Umfrage zufolge die schlechtesten Liebhaber der Welt, weil sie im Bett nur an ihren eigenen Spaß denken. Ebenfalls ziemlich mies: Türken (zu verschwitzt), Schweden (zu schnell), Holländer (zu ruppig), Amerikaner (zu dominant), Engländer (zu dick) und Russen (zu haarig). Gewonnen haben mal wieder die Italiener. Wie immer.
(One Poll)
1974 fand die größte Gruppensex-Orgie der Neuzeit statt. Auf einem Rockkonzert bei Los Angeles hatten 262 Paare Sex. Es gab 68 Dreier und 29 Vierer. Die Polizei löste nach drei Stunden das Spektakel auf.
(Quelle: Maxim)

Selektiert aus einem Artikel von welt.de

Komische Zeit, in der wir leben, oder?

Ich weiß nicht mehr wo und wann ich gedachte dieses Obenstehende zu schreiben, aber aus unerfindlichen, sogar aus naheliegenden Gründen fällt es mir Justamente wieder ein.
Für mich ist es im Moment, und ich hoffe noch mein Leben lang, eine Zeit der Wunder. So ist es zum Beispiel ein Wunder, dass ich mir trotz intensiver Nachforschungen auf einschlägigen Seiten noch immer nicht darüber bewusst bin, was mit mir in Zukunft anzufangen sein wird. Obwohl also das Interesse, wie auch die Notwendigkeit eines Planes besteht, ist dieser immer noch in seiner Rohbauphase. Kaufmännisch wird es wohl sein. Zumindest so weit bin ich gekommen, denn handwerkeln mag nett sein, allerdings nicht, wenn ich mir meine zwei rechten (Linkshänder) Händchen dabei absäble. Naja, in der nächsten Woche wird sich weiter informiert, recherchiert und außerdem auch noch Subventioniert. Letzteres bezieht sich nicht direkt auf meinen späteren Zeitvertreib, sondern eher auf meinen jetzigen, der aber Essentiell für den Traumjob ist. Ohne Bildung weniger Auswahl. So einfach.
Da der zweite Satz schon auf das Thema Wunder hinweist hier einmal ein Hinweis: Sissi!!!
Oder besser: "Die tragische Geschichte eines freiheitsliebenden Menschen, der sich durch die Liebe in ein Verließ aus Protokollen und Regeln drängen ließ, welches ihn zu einem todesliebenden, liebesverachtenden Monster mutieren ließ". So zumindest meine Einschätzung der Person "Elisabeth" nach dem gleichnamigen Musical. Hingefahren eher aus Liebesgründen meinerseits und weil mir eine heiße Protagonisten versprochen wurde, ging ich geläutert mit feuchten Augen aus dem Saal und dankte meiner Partnerin, mich in Bezug auf die Jugend der Schauspielerin Sissis angelogen zu haben.
Eine solche Musik, ein solches Stimmvolumen und eine solche Inszenierung hätte ich nicht erwartet. Und als letztes wohl, dass sich Kitsch hinten anstellen muss, denn es geht um Macht, Politik, Intrigen, natürlich Enttäuschung und letztenendes doch um die Liebe und das Leben. Nur eben nicht um die heile Welt, die von den Filmen propagiert wird. Nachdem wir uns wieder in unseren Körpern eingefunden hatten (denn wir standen ganz schön neben uns), sind wir zur Stagedoor, um 3 Fotos meiner Liebsten mit ihren (fast) Liebsten zu ergattern und uns weiterhin Autogramme typographieren zu lassen. Was ich damit sagen will ist einfach, dass dieses Erlebnis sehr tief ging und ich jetzt eigentlich keinen Bock mehr auf Musicals (ausgenommen Phantom der Oper und Tanz der Vampire) habe, weil ich denke, dass nichts an dieses Musical (oder ist es das Erlebnis!?) herankommt.
Ich wollte noch so viel mehr schreiben, doch es fällt mir schwer. Um einiges zu sagen: Am Dienstag habe ich festgestellt, dass ich ein Ulli bin, am Mittwoch, dass ich im Heidepark bin, am Donnerstag wieder einmal, dass unser Projektpartner scheiße war und am Freitag laut einer Klassenkameradin, dass Frauen sich nur nach missglückten Beziehungen einen Ulli suchen.
Klar soweit?
Naja, dieses Ulli-Ding kommt wohl aus der SZ. Neben Ulli gibt es auch noch (Name vergessen) Peter. Peter istn Draufgänger, halt der, den man (Frau) mit ins Bett, aber nicht mit zu den Eltern nimmt. Abenteuer, Risiko, aufregend, rabiat in Wort und Tat, blablabla. Alles das, was ich ablegte, weil es mir dumm erschien und erscheint, welches aber nunmal auch seinen Reiz für Frauen hat.
Naja, ich bin halt Ulli. Das Gegenteil. Jetz deutlicher? Halt der Typ für die Schwiegermutter, den man (wieder Frau) auch so gern als Freund hat, der... blablabla...
Frage ist nun, ob die (Adjektiv aus rechtlichen Gründen gelöscht) Klassenkameradin Recht behält, oder nicht. Kommt Zeit, kommt Rat und genau das ist das Problem, denke ich. Angst vor dem Endsieg der Peters und dem Aus für die Ullis, bis zur Familienplanung und den damit verbundenen Gärtneraffären und Sekräterinnenblowjobs. Sind wir alle wirklich dieses Klischee? Ist Fernsehen ein Spiegel der Realität, ein Spiegel, der uns zeigt, wie es sein soll oder wie man es falsch macht? Für mich gar nichts mehr, denn ich besitze keinen.
Fernseher natürlich, Spiegel hab ich. Und trotzdem habe ich Angst, dass es sich als Realität herausstellt, obwohl ich der letzte bin, der Grund dazu hat! Das ist einfach mein Alptraum, vielleicht Alptraum aller Ullis auf dieser Welt und ich bin im tiefsten Ich unsicher. Manchmal so unsicher, dass ich nicht weiß, was Realität ist. Und doch kann ich mich auf den Boden zurückholen, brauche dazu nur einmal die Augen zu öffnen, ohne Angst vor dem zu haben, was ich sehe. Scheiße, was schreib ich hier?
Die Frage ist, ob das mein Zukunft ist:

Oder anders, wird das (inhaltliche Fehler vorbehalten) mein Leben sein?

Aber man soll, um es auf den Punkt zu bringen, einfach aus der Hoffnung heraus leben und nicht aus der Furcht. Ich denke mit diesem einem Satz ist alles gesagt.
Ansonsten:
Komischer Kopf, in dem ich denke, oder?

Dienstag, 13. Mai 2008

...meinen Geburtstag

1. Überlebt
2. Super lustig
3. Perfektes Wetter
4. Danke, an die, die da waren
5. Nun also wirklich 20... doch nich viel anders :D
6. Jetz genau so uncool, wie meine Freundin :D
7. Bis Svenja's Geburtstag kein Alkohol mehr... wirklich nich
8. Nach dem gestrigen "ööääähhh" heut wieder fit
9. Toll, toll, toll, tolle Geschenke
10. Muss nun wieder "Heat and Dust" machen...

Freitag, 9. Mai 2008

Ich bin nicht hier, ich bin auf'm Sonnendeck

An dieser Stelle mal wieder ein viel zu intimer, gebrochen rationaler, mischgefühlter Eintrag mit einer Brise Sonne. Ach was ne Brise, ein Wirbelsturm Sonne.
Ich sitze gerade auf der Garage, Laptop vor und Decke unter mir. Im Hintergrund höre ich Buena Vista Social Club und gerade schmeißt der Nachbar seinen Rasenmäher an. Spielverderber.
Aber egal, denn wenn ich nach oben schaue, sehe ich Sonne, wenn ich in den Spiegel schaue genau das Gleiche. Obwohl mein Feind die Zeit mich mal wieder Schach gesetzt hat. Zwei Gründe warum:
Erstens müssen wir bis Dienstag ein langweiliges Buch in Englisch lesen, bei dem ich regelmäßig einnicke und mich danach schäme nicht weiterzukommen (derzeitig Seite 25 von 200 oder so).
Zweiteres trägt dem Zeitproblem Ersterens bei, indem er mir auch die letzten Tage vor der "Deadline" die "Freizeit" raubt. Das hört sich in diesem Kontext so negativ an, dabei ist es mein Geburtstag, der unaufhörlich immer näher rückt.
Und ich muss leider zwei Tage feiern, weil ich zu viele Menschen einladen will um sie an einem in meine bescheidene Bleibe zu bitten. Schon alles extrem traurig. Fast genau so traurig, dass ich mich so auf mein Geschenk von einigen Personen freue, dass ich es kaum noch aushalte.
Naja, andererseits ist es nunmal so, dass ich am Muttertag die dritte Null erreiche. 20 und in der Zwölften, dass ist nicht erfreulich, und deprimierend, wenn man wie ich heute mit meiner Geliebten in der City war und alle Abiturienten höre, wie sie ihren großen Sieg im Feldzug für Geld und Erfolg feiern. Naja, wenigstens hab ich jetzt eine gute Chance es zu packen.
Um wieder zu etwas Erfreulicherem zu gelangen denke ich einfach mal über das Präsenz ohne vertane Chancen nach und da ist es eigentlich recht langweilig geworden. Nach anfänglichen Joni-mäßigen-Nachdenkorgien habe ich mich nämlich schlussendlich damit abgefunden extrem glücklich in einer Beziehung zu sein, vor der ich manchmal gerne geflüchtet wäre. Ohne Grund, einfach, weil es alles anders war und ich mich gewöhnen musste. Jetzt erwartet mich so viel, lebe ich so sehr, dass ich mich das erste Mal wirklich fallen lassen kann. Komsiche Schlussfolgerung, ist aber für mich so. Ich liebe mein Leben im Moment und tue nun wieder etwas dafür, dass dies eine nachhaltige Entwicklung ist. Ich lese dieses beschissene "Heat and Dust" weiter.

Grüße an alle vom Sonnendeck,
Joni

Dienstag, 6. Mai 2008

Mirror's Edge

Sieht für mich persönlich wie ein wirkliches "must-have" aus. Liebe die die Musik, die Grafik und das spezielle sehr "perfekte" Flair dieses Spiels. Vielleicht ein bisschen viele "Vorschusslorbeeren" für ein Spiel, von dem ich gerade erst einmal einen Trailer gesehen habe, da es aber von Dice kommt und man denen eigentlich vertrauen kann vage ich das mal.
Die Frage ist und bleibt allerdings, warum hier scheinbar geballert werden muss. Nichts gegen Spiele wie Call of Duty 4 oder (gerade in Richtung Dice) Battlefield 2 einzuwenden, aber bei einem Konzept, was bei dem Trailer auch nach Laufen aussieht, wieder "Munitionsmassaker" einzubauen... muss finde ich nicht wirklich sein.
Naja, geurteilt wird, wenn das Spiel auf dem Markt zu erwerben ist.

Mittwoch, 30. April 2008

Gedankenrekonstruktion

Vergangenheit, dass ist so ein Wort. Eines ohne jedwede Bedeutung, da unsere Vergangenheit immer unsere Zukunft ist, wenn wir uns, wie schon einige schlaue Köpfe gedacht haben, nicht an sie erinnern.
Das Lustige, das was mich nun ein wenig stutzig macht, ist die Frage, ob ich mich über mein schlechtes Gedächtnis freuen darf, oder vielleicht doch nicht.
Wenn Leute, Freunde um genauer zu sein, in der Schule über ihre Vergangenheit reden, lachen, sich erinnern an Szenen und Ereignisse ihrer Jugend, sitze oder stehe ich einfach nur daneben. Zum Einen ist es nicht meine Vergangenheit, zum Anderen wüsste ich aber auch nicht, was ich erzählen sollte. Aus meiner Jugend. Andererseits ist es aber auch so, dass ich nicht viel Positives zu erzählen hätte. So denke ich zumindest, von dem, an das ich mich noch erinnere. Nicht, weil mir schlechtes widerfahren ist, sondern aus dem Grund, dass ich meinen damaligen Lebensstil heute nicht mehr unterstützen kann und weil ich weiß, was es zerstört oder zumindest lediert hat. Zumindest mein Erinnerungsvermögen.
Aber hey, es ist nicht alles schlecht, wenn man sich an nicht viel erinnert. Zum Beispiel sind Verluste leichter zu verarbeiten. Großes Problem für Andere, für mich weniger. Ein weiteres positives Faktum in diesem Bezug stellt die Assoziationsfähigkeit dar. Da gewisse Passagen einfach verblassen, werden sich Begebenheiten auf eine andere Weise gemerkt. So ist vielleicht nicht mehr klar, wann oder wo das Ereignis stattfand, aber aus welchem Grund, mit welchem (von mir hineininterpretierten) Hintergedanken meinerseits oder seiner-/ihrerseits. Das Resultat, welches aus diesem Gespräch/Ereignis folgte.
All das kann negativ sein, wenn es um Fakten geht, aber will man Menschen ergründen, kennen lernen, so wird es einem durch diese Art der Erinnerung leichter gemacht.
Worte und Namen sind für mich Schall und Rauch. Vielleicht liegt es auch daran. Wenn ich einen Menschen sehe, denke ich nicht an den Fakt, sondern an das Gefühl, das er/sie mir gibt. Was ich für ihn/sie fühle.
In unserer Welt, und da komme ich zum Punkt, ist meine Art, mein Verständnis in meiner Form nicht Lebensfähig. Ich bin auf der einen Seite auf der Suche nach einer Welt, die zu mir passt, doch versuche ich mich auch anzupassen. Vielleicht funktioniert Beides, dass wäre ein Erfolg.

Irrtümer berühmter Personen

"640 KB sollten genug für jedermann sein."

Bill Gates, 1981

"Computer der Zukunft werden nicht mehr als 1,5 Tonnen wiegen."

Popular Mechanics, 1949

"Aber für was ist das gut?"

Ingenieur vom Advanced Computing Systems Division of IBM, 1968, zum Microchip

"Ich denke, daß es einen Weltmarkt für vielleicht fünf Computer gibt."

Thomas Watson, Vorsitzender von IBM, 1943

"Ich habe die Länge und Breite dieses Landes bereist und mit den besten Leuten geredet, und ich kann Ihnen versichern, daß Datenverarbeitung ein Tick ist, welcher dieses Jahr nicht überleben wird."

Der Chef des US-Verlages Prentice Hall, 1957

"Es gibt keinen Grund, warum irgend jemand einen Computer in seinem Haus wollen würde."

Ken Olson, Präsident, Vorsitzender und Gründer von Digital Equipment Corp., 1977

"Also gingen wir zu Atari und sagten, 'Hey, wir haben dieses erstaunliche Ding sogar aus einigen Ihrer Teile zusammengebaut, was halten Sie davon, uns zu finanzieren? Oder wir geben es Ihnen. Wir wollten es einfach tun. Zahlen Sie unser Gehalt, wir kommen und arbeiten für Sie'. Und Sie sagten, 'Nein'. Dann gingen wir zu Hewlett-Packard, und sie sagten, 'Hey, wir brauchen Sie nicht, Sie haben das College noch nicht abgeschlossen.'"

Apple Computer Inc. Gründer Steve Jobs über seine Versuche, Atari und HP an seinem und Steve Wozniak Personal Computer zu interessieren.

"OS/2 wird die Plattform der 90er werden."

Bill Gates, 1989

"Es gibt nichts Neues mehr. Alles, was man erfinden kann, ist schon erfunden worden."

Charles H. Duell, US-Patentamt 1899

"Tut mir leid, aber ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, was U-Boote im Krieg bewirken könnten - außer, daß sie ihre Besatzungen dem Erstickungstode aussetzen."

H. G. Wells, Schriftsteller, 1901

"Dieses Telefon hat einfach zu viele Mängel, als daß man es für Zwecke der Kommunikation einsetzen könnte. Das Gerät ist wertlos für uns."

Ein frühes (1876) internes Papier der Western Union zum Thema Telefon

"Nach Öl bohren? Sie meinen Löcher in die Erde bohren und hoffen, daß Öl rauskommt? Sind Sie verrückt?"

Ein Banker, der dazu aufgefordert wurde, eine der ersten Ölbohrungen in den USA zu finanzieren

Gefunden auf

Dienstag, 29. April 2008

G to da T to da A to da 4

Der erste, nicht nur objektive, sondern auch in einer Nicht-Gamer-Zeitung publizierte, Artikel, der wirklich aufzeigt, warum GTA nicht das ist, wofür es einige Fachidioten halten.

(Entschuldigung für den Satz :D)

Mittwoch, 23. April 2008

Ausgeglichen...

Das wird, habe ich das Gefühl, ein wirklich umfangreicher Eintrag. Vier Schlagworte: Frauen, Gefühle, Stoizismus, Eifersucht.
Okay, vielleicht auch Männer, doch ich bin einer und beurteile mal die andere Seite des Ufers.
Es gibt Frauen, und meiner Meinung ist dies eine große Zahl, die nur nach ihrem Gefühl gehen. Diese Frauen denken in ihrem beruflichen/schulischen Alltag ganz normal, sind vielleicht intelligent und versprühen bestimmt auch Charme und Witz, doch tief in ihrem Stammhirn scheint etwas zu sein, was den Rest ausschaltet, geht es um Gefühle.
Jene werden, und das sei vorweg gesagt, nie glücklich sein. Jene sind nämlich diese, die ihren Mann betrügen, aufgrund eines magischen Momentes, die in diesem Alles um sie herum vergessen, weil sie in ihrem üblichen Leben so viel nachdenken, dass sie sich selbst und ihr Glück übersehen. Es ist also wieder das "über die Stränge schlagen", welches sich rächt. Ich behaupte, dass dies auf einen Großteil der Frauen zutrifft. Täglich gefangen von Prinzipien, die sie sich selbst auferlegen, Aufgaben, die sie durch die Gesamtheit der Menschheit rechtfertigen, wird abends alles umgeworfen und mit entsprechendem Alkoholkonsum auch die letzte Grenze des guten Geschmacks überschritten. Zu meiner Rechtfertigung ein Wort: "Springbreak" in den USA.
Wie gesagt, meiner Meinung nach trifft die Aussage auf viele, sehr viele Frauen zu und um zum dritten Begriff, dem Stoizismus zu kommen, eine kurze Definition meinerseits. Stoizismus bedeutet etwas mit Ruhe anzugehen, eben Beschriebenes zu vermeiden, indem man sich Gedanken macht, bevor man handelt. Ich habe im Allgemeinen nichts gegen Menschen, die nicht diesem Ideal fröhnen, solange ich einen gewissen Abstand waren kann, doch gibt es Ausnahmen. Es ist eigentlich schon fast eien Rangliste: Auf Platz zwei die "Springbreaker", doch auf Platz eins für mich ein anderes Subjekt nervlicher Entgrenzung. Diese anti-stoischen Wesen handeln wie oben beschrieben. Was sie jedoch einmalig macht, ist ihre Eigenschaft Außenstehende in ihren selbstgebauten Gefühlssumpf mit hineinzuziehen. Es ist immer das gleiche: eine UP-Phase ist vorbei. Probleme stehen ins Haus, 7-Tage-Regenwetter-Fresse, nur um dann zum "Springbreakphänomen" zu gelangen, sich dicht zu saufen und überschwenglich den Triumph über die eigenen, kurz eingeschläferten, Gefühle zu feiern, um dann wieder die 7-Tage-Regenwetter-Fressen-Phase durchzuziehen.
Vielleicht ist es unfair von mir, vielleicht können diese Personen nicht anders, andererseits, kann man verlernen sich selbst zuzuhören? Und wenn, muss ich mir das dann antun und mich verantwortlich fühlen? Verantwortlich sicherlich nicht, aber ich habe einfach keine Lust eine solche temperamentale Torrheit mit anzusehen um dann festzustellen, dass ich diesen Personen sowieso nicht helfen kann.
Und so komm ich zum letzten Punkt, mit dem dann doch wieder alles bei mir landet. Ich kann mich überglücklich schätzen, dass mich eine Frau erwählt hat, die scheinbar über diesen Dingen steht. Scheinbar, und nicht anscheinend, weil das ein Ding ist, welches niemals sicher gut sein kann, nur sicher schlecht, wenn der Fehler begangen wurde. Scheinbar sollte aber anscheinend sein, weil ich eine gute Menschenkenntnis besitze und weiß, dass sie keine von denen ist. Ich bin eher eifersüchtig, und hier kommt ein Paradoxon à la Joni, weil sie es nicht ist. Weil sie besser ist habe ich mehr Angst sie zu verlieren und denke mir, dass auch andere Männer diese Besonderheit spüren. Ich denke mir, dass sie so besonders ist, dass ich die Gewissheit habe, niemand ist so wie sie und die Angst, dass bei einer Trennung, niemand, nicht mal in diesem Anspruch, an sie herankommt. Die Hoffnung ist, dass ich diese Eifersucht besiege, indem ich irgendwann begreife, dass ich nichts schlechteres verdient habe. Die Realität ist, dass ich Gewissheit, Angst und Hoffnung habe und selbst entscheiden muss, welchen Weg ich gehe und niemand anderes. Die Wahrheit ist, dass das alles nur Satelliten sind, "Probleme", die so weit von meiner Existenz in der Schwerelosigkeit schweben, dass sie die Substanz nicht angreifen können.

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