Dienstag, 22. April 2008

Transzendenz

Und es führt mich wieder zurück zum Deutschunterricht, der kein Deutschunterricht mehr ist. In der 12. Klasse ist es vorbei mit "Zahlen und Figuren", es geht darum, was ist, wenn "Nicht mehr Zahlen und Figuren" den Inhalt bestimmen. Darum, was Inhalt ist. Nicht Inhalt der deutschen Sprache, sondern des Lebens. Vielleicht etwas unfair den nicht so philosophisch aufgeschlossenen Mitschülern gegenüber, doch deswegen hat man den Deutsch-LK gewählt, oder?
Und wenn man in diesem Unterricht über Transzendenz redet, über dieses Neuerfahren von Dingen, dann redet man zum Beispiel über Blinde, denen man versucht einen Sonnenaufgang zu beschreiben.
Doch das ist es nicht, worauf ich hinaus will. Oder doch. Ich dachte nur, dass ich meine Gefühlswelt kenne, dass ich bereits auskoste und genieße, was ich habe und das tue ich wohl auch. Doch hätte ich niemals damit gerechnet, dass ich immer noch auf einem Auge blind war. In einer bestimmten Weise ein Ereignis, bei dem ich dachte es zu kennen, noch einmal so neu zu erleben, wie ich es tat. Ich kann recht viel beschreiben, aber wie erklärt man einem Blinden den Sonnenaufgang?
Aber es geht nicht nur um den erweiterten Horizont, das wiedereinmal Neu entdeckte in diesem Sachverhalt. Es geht um das Wunder in einem Jeden von uns, Wände einzureißen, von denen wir nicht wussten, wie sehr sie auf uns lasten. Erst wenn sie weg sind wird (vielleicht nur, bis wir uns daran gewöhnen) deutlich, wie sehr sie uns bedrückt haben.
Und es ist einfach nur eine weitere Bekräftigung dieses Glaubens, diese schönste Grenzerfahrung, die ich seit der letzten erleben durfte. Die schönste, die ich bis zur nächsten erlebt habe. Denn Grenzen sind dazu da, um überschritten zu werden und man ist vielleicht nicht als erstes da, doch kann man nicht vor sich selbst da sein. Das heißt; für einen selbst ist es immer einmal das erste Mal und das zählt. Darauf kommt es an. Das verrückte an diesen Erlebnissen ist, dass sie so unvermittelt kommen. Das man denkt, man kenne es, kurz darauf fliegt man irgendwo und denkt sich: "Hey, bin ich das da unten? Warum? Wieso? Weshalb so anders? So neu kann es...", und weiter kommt man nicht, weil der "Schlag" in Sachen Nachhaltigkeit und Eindringlichkeit eher einem Maschinengewehrfeuer gleicht und Fragen nur zwischen zwei Kugeln zulässig sind. Bei der nächsten Kugel hört man auf zu fragen und ergibt sich seinem Schicksal.
BäämBäämBääm... Wenn nicht mehr Zahlen und Figuren... ein total geflashter Joni verlässt euch für heute Nacht und wünscht sich selbst, dass er diese Gedanken für ein paar Stunden fallen lassen kann, weil sein Herz sonst zum Schlafen aufgrund seiner maschinengewehrartigen Geschwindigkeit nichts taugt.
...Ach du Scheiße...

Montag, 21. April 2008

Meat Loaf - Paradise by the dashboard light

Ein Kunstwerk in drei Akten :D.
I. Paradise
II. Let me sleep on it
III. Praying for the end of time

oder; typisch Mann :D, einfach zu herrlich, besonders teil zwei und drei ^^


Song lyrics | Paradise By The Dashboard Light lyrics

also hier nochma gesondert Part II und III (bissl andre/neuere Version :D)

... für "drauf haben"

"Etwas drauf haben" wird meist von Menschen für sich beansprucht, die es nicht drauf haben, allerdings paradoxerweise meist nicht, oder nur bedingt, von jenen, die es tatsächlich drauf haben.
In den seltenen Fällen, in denen der Ausspruch mit dem Tatsächlichen konform geht, werden Menschen, die es "drauf haben" berühmt oder reich oder beides. Allerdings werden durch Boulevardpresse auch Menschen zu reich, berühmt oder beides, die es nicht "drauf haben".
Schade.

... für "raushaun"

Ein zeitweise positives, zeitweise negatives Attribut, welches der Klarstellung eines Sachverhalten in wenigen Worten dient und mir leider fehlt.
"Einfach raushaun" kann:
  • Konflikte lösen (zumeist mit einem selbst)
  • konfliktäre Situationen heraufbeschwören (zumeist mit anderen)
  • zur Klarstellung in jedem Fall dienlicher sein als "drum rum zu reden" (siehe auch Abwägen, bis der Arzt kommt und versuchen jedes Detail/jeden Aspekt eines Sachverhaltes mit in die Aussage zu verpacken)
Siehe auch: "Abgrenzung: "Der Liebe" - "Der Macho""

Montag, 7. April 2008

- +

Ich gönns mir doch mal wieder hier zu schreiben, da sich unser Projektbericht doch zu einem kleineren Problem (für mich) entwickelt hat und mir der Stress genommen wurde, die "Lust" am Arbeiten ging damit zwar auch, aber das ist ein Thema für sich. Außerdem is Feierabend.
Grund meines Beitrages ist ein anderer, der mich bewegt hat. Ich merke einfach, dass ich im Begriff bin eine Umlaufbahn einzuschlagen, aus der ich so leicht nicht wieder herauskomme. Im Grunde bin ich schon dabei in die Atmosphäre einzutauchen. Zu rasen und ich hoffe, dass mein Hitzeschild keinen Riss hat, denn wenn wird es mich von innen heraus verbrennen.
Ich weiß, dass hört sich jetzt vielleicht etwas nagativ an, doch ich bin von Natur aus ein Schisser und ich merke, dass mein Herz so weich ist wie noch nie. Es saugt alles auf wie ein Schwamm, doch ich befürchte ein Schlag reicht um alles wieder Zutage zu fördern und mich im Angesicht dieser wunderbaren Zeit, die vor meinem Auge verrinnt, allein stehen zu lassen.
Diese Angst kann mir keiner nehmen. Es sind Geister in meinem Kopf. Ich weiß es. Es ist einfach so, dass es die tiefste Berührung seit sehr sehr langer Zeit ist, die ich empfinde. Und ich bin nicht mehr so unbefangen wie vor langer Zeit einmal.
So ist es, dass man Angst davor bekommt berührt zu werden.

Und doch sind das alles nur Worte. Es ist das Einzige, was ich beschreiben kann. Das unendliche Glück, das ich im Moment spüre, die unendliche Wärme, die mein Herz zum pulsieren bringt, das Gefühl mir widerfährt das gleiche, was ich fühle, was ich fühle, wenn wir uns sehen, was immer noch neu ist, trotzdem wir uns fast jeden Tag sehen, das Gefühl geborgen zu sein, das Gefühl stark zu sein, das Gefühl verstanden zu werden, zu verstehen, sich im Gleichschritt zu bewegen und doch jeder er selbst zu sein, jemanden gefunden zu haben, etwas Besonderes zu sein... ich könnte ewig so weiter machen. Und doch gibt es nichts, was DAS beschreibt, was ich fühle und Liebe ist auch nur ein Wort. Das Gefühl will erlebt werden.

Sonntag, 6. April 2008

Kurzfilme

Da mir im Moment die Zeit für einen richtigen Beitrag fehlt hier mal ein persönliches Ranking von wirklich coolen Kurzfilmen, die ich im Netz gefunden hab.

Platz 3 : The New Guy



Platz 2 : Replay



Platz 1 : Switch



Alle drei perfekt animiert und sehenswert. Für mich ist Switch Favorit, weil er sehr Interpretationswürdig kommt und mich zum Nachdenken bringt.

Btw: würd mich mal interessieren, was ihr vom Letzteren denkt.

Samstag, 5. April 2008

Wenns mal nicht läuft:

Ich halt das Alles nich mehr aus,
und ich will weg hier und fliehn,
in eine bessere Welt,
doch ich weiß nicht wohin,
ich weiß nicht wohin...
ich weiß nicht wohin...

Auto + Freundin + WEG...

Geht nicht, dass ist die Wahrheit.
Muss man durch, auch wenns scheiße läuft.
Aber man darf ja noch träumen, oder?

Gibt einfach diese und jene Zeiten...

Mittwoch, 2. April 2008

Millionäre und sonstige Altersvorsorgen

Sicherheit, Spaß, Freiheit. All das würde mir einfallen, wenn ich an Millionäre denke. All das ein Grund sich als Mann/Frau einen Millionär zu angeln?
Nööp, find ich nich. Macht keinen Sinn und nicht glücklich. Man bedenke hierbei die Natur des Menschen, aufgrund derer wir glücklich sind, wenn wir uns einerseits sicher fühlen, aber andererseits auch ein gewisses Selbstwertgefühl brauchen. Was bin ich, wenn ich mich durch das Geld eines anderen definiere? Wenn ich auf jemanden angewiesen bin? Glücklich wohl erst nach der Scheidung, wenn ich meine Abfindung kassiere und mir ein schönes Leben mache?!? Aber was macht das aus mir? Eine Prostituierte, meiner Meinung nach. Jemanden, der nicht nur seinen Körper, sondern auch seine Seele für einen längeren Zeitraum in die Hände eines Anderen legt. Für Geld und den Umstand nicht auf sich selbst angewiesen sein zu müssen.
Sich einen Millionär angeln. Schöne Idee, doch für mich nicht Mittel und Weg zum Glück. Die Selbstbestimmung ist mir wichtiger.

Dienstag, 1. April 2008

Magische Momente

Es kommt wie ein Schlag. Mitten ins schlagende Herz, bringt er es aus dem Rhythmus, lässt es aber schneller schlagen und man weiß; es ist etwas Besonderes. Ich selbst bin etwas Besonderes, dieser Moment ist besonders und ich will ihn auskosten.
Problematisch allerdings ist, dass es keinen Schild gibt, der schützt. Kein Heilmittel, wenn es soweit ist. Das er kommt, dieser Schlag, unerwartet, unaufhaltsam und mit der Sicherheit, mit der ein Mensch sterben muss. Beziehung oder nicht. Die Frage ist, ob ein Mensch in dieser Situation auf dem Boden bleibt. Es gibt Menschen, die entziehen sich solchen Situationen und es gibt Menschen, die sich verführen lassen. Welcher Typ Mensch seid ihr?

Sonntag, 30. März 2008

Fragen, die die Welt nicht braucht :D

Heute:
Wie kommt es, dass sich Zucker schneller im Kaffee auflöst, wenn man ihn verrührt?

Meine Antwort:
Durch das Rühren kommen kommt der Zucker an mehr ungesättigtem Kaffee vorbei. Würde der Kaffee stehen, würde sich auch etwas Zucker auflösen, allerdings setzt sich das zuckergesättigte Wasser mit dem Zucker auf dem Boden der Tasse aufgrund der höheren Dichte ab. So kommt kein ungesättigter Kaffee am Zucker vorbei und es bleibt ein Rest.

(is das richtig?)

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