Komische Zeit, in der wir leben, oder?
Ich weiß nicht mehr wo und wann ich gedachte dieses Obenstehende zu schreiben, aber aus unerfindlichen, sogar aus naheliegenden Gründen fällt es mir Justamente wieder ein.
Für mich ist es im Moment, und ich hoffe noch mein Leben lang, eine Zeit der Wunder. So ist es zum Beispiel ein Wunder, dass ich mir trotz intensiver Nachforschungen auf einschlägigen Seiten noch immer nicht darüber bewusst bin, was mit mir in Zukunft anzufangen sein wird. Obwohl also das Interesse, wie auch die Notwendigkeit eines Planes besteht, ist dieser immer noch in seiner Rohbauphase. Kaufmännisch wird es wohl sein. Zumindest so weit bin ich gekommen, denn handwerkeln mag nett sein, allerdings nicht, wenn ich mir meine zwei rechten (Linkshänder) Händchen dabei absäble. Naja, in der nächsten Woche wird sich weiter informiert, recherchiert und außerdem auch noch Subventioniert. Letzteres bezieht sich nicht direkt auf meinen späteren Zeitvertreib, sondern eher auf meinen jetzigen, der aber Essentiell für den Traumjob ist. Ohne Bildung weniger Auswahl. So einfach.
Da der zweite Satz schon auf das Thema Wunder hinweist hier einmal ein Hinweis: Sissi!!!
Oder besser: "Die tragische Geschichte eines freiheitsliebenden Menschen, der sich durch die Liebe in ein Verließ aus Protokollen und Regeln drängen ließ, welches ihn zu einem todesliebenden, liebesverachtenden Monster mutieren ließ". So zumindest meine Einschätzung der Person "Elisabeth" nach dem gleichnamigen Musical. Hingefahren eher aus Liebesgründen meinerseits und weil mir eine heiße Protagonisten versprochen wurde, ging ich geläutert mit feuchten Augen aus dem Saal und dankte meiner Partnerin, mich in Bezug auf die Jugend der Schauspielerin Sissis angelogen zu haben.
Eine solche Musik, ein solches Stimmvolumen und eine solche Inszenierung hätte ich nicht erwartet. Und als letztes wohl, dass sich Kitsch hinten anstellen muss, denn es geht um Macht, Politik, Intrigen, natürlich Enttäuschung und letztenendes doch um die Liebe und das Leben. Nur eben nicht um die heile Welt, die von den Filmen propagiert wird. Nachdem wir uns wieder in unseren Körpern eingefunden hatten (denn wir standen ganz schön neben uns), sind wir zur Stagedoor, um 3 Fotos meiner Liebsten mit ihren (fast) Liebsten zu ergattern und uns weiterhin Autogramme typographieren zu lassen. Was ich damit sagen will ist einfach, dass dieses Erlebnis sehr tief ging und ich jetzt eigentlich keinen Bock mehr auf Musicals (ausgenommen Phantom der Oper und Tanz der Vampire) habe, weil ich denke, dass nichts an dieses Musical (oder ist es das Erlebnis!?) herankommt.
Ich wollte noch so viel mehr schreiben, doch es fällt mir schwer. Um einiges zu sagen: Am Dienstag habe ich festgestellt, dass ich ein Ulli bin, am Mittwoch, dass ich im Heidepark bin, am Donnerstag wieder einmal, dass unser Projektpartner scheiße war und am Freitag laut einer Klassenkameradin, dass Frauen sich nur nach missglückten Beziehungen einen Ulli suchen.
Klar soweit?
Naja, dieses Ulli-Ding kommt wohl aus der SZ. Neben Ulli gibt es auch noch (Name vergessen) Peter. Peter istn Draufgänger, halt der, den man (Frau) mit ins Bett, aber nicht mit zu den Eltern nimmt. Abenteuer, Risiko, aufregend, rabiat in Wort und Tat, blablabla. Alles das, was ich ablegte, weil es mir dumm erschien und erscheint, welches aber nunmal auch seinen Reiz für Frauen hat.
Naja, ich bin halt Ulli. Das Gegenteil. Jetz deutlicher? Halt der Typ für die Schwiegermutter, den man (wieder Frau) auch so gern als Freund hat, der... blablabla...
Frage ist nun, ob die (Adjektiv aus rechtlichen Gründen gelöscht) Klassenkameradin Recht behält, oder nicht. Kommt Zeit, kommt Rat und genau das ist das Problem, denke ich. Angst vor dem Endsieg der Peters und dem Aus für die Ullis, bis zur Familienplanung und den damit verbundenen Gärtneraffären und Sekräterinnenblowjobs. Sind wir alle wirklich dieses Klischee? Ist Fernsehen ein Spiegel der Realität, ein Spiegel, der uns zeigt, wie es sein soll oder wie man es falsch macht? Für mich gar nichts mehr, denn ich besitze keinen.
Fernseher natürlich, Spiegel hab ich. Und trotzdem habe ich Angst, dass es sich als Realität herausstellt, obwohl ich der letzte bin, der Grund dazu hat! Das ist einfach mein Alptraum, vielleicht Alptraum aller Ullis auf dieser Welt und ich bin im tiefsten Ich unsicher. Manchmal so unsicher, dass ich nicht weiß, was Realität ist. Und doch kann ich mich auf den Boden zurückholen, brauche dazu nur einmal die Augen zu öffnen, ohne Angst vor dem zu haben, was ich sehe. Scheiße, was schreib ich hier?
Die Frage ist, ob das mein Zukunft ist:
Oder anders, wird das (inhaltliche Fehler vorbehalten) mein Leben sein?
Aber man soll, um es auf den Punkt zu bringen, einfach aus der Hoffnung heraus leben und nicht aus der Furcht. Ich denke mit diesem einem Satz ist alles gesagt.
Ansonsten:
Komischer Kopf, in dem ich denke, oder?
Für mich ist es im Moment, und ich hoffe noch mein Leben lang, eine Zeit der Wunder. So ist es zum Beispiel ein Wunder, dass ich mir trotz intensiver Nachforschungen auf einschlägigen Seiten noch immer nicht darüber bewusst bin, was mit mir in Zukunft anzufangen sein wird. Obwohl also das Interesse, wie auch die Notwendigkeit eines Planes besteht, ist dieser immer noch in seiner Rohbauphase. Kaufmännisch wird es wohl sein. Zumindest so weit bin ich gekommen, denn handwerkeln mag nett sein, allerdings nicht, wenn ich mir meine zwei rechten (Linkshänder) Händchen dabei absäble. Naja, in der nächsten Woche wird sich weiter informiert, recherchiert und außerdem auch noch Subventioniert. Letzteres bezieht sich nicht direkt auf meinen späteren Zeitvertreib, sondern eher auf meinen jetzigen, der aber Essentiell für den Traumjob ist. Ohne Bildung weniger Auswahl. So einfach.
Da der zweite Satz schon auf das Thema Wunder hinweist hier einmal ein Hinweis: Sissi!!!
Oder besser: "Die tragische Geschichte eines freiheitsliebenden Menschen, der sich durch die Liebe in ein Verließ aus Protokollen und Regeln drängen ließ, welches ihn zu einem todesliebenden, liebesverachtenden Monster mutieren ließ". So zumindest meine Einschätzung der Person "Elisabeth" nach dem gleichnamigen Musical. Hingefahren eher aus Liebesgründen meinerseits und weil mir eine heiße Protagonisten versprochen wurde, ging ich geläutert mit feuchten Augen aus dem Saal und dankte meiner Partnerin, mich in Bezug auf die Jugend der Schauspielerin Sissis angelogen zu haben.
Eine solche Musik, ein solches Stimmvolumen und eine solche Inszenierung hätte ich nicht erwartet. Und als letztes wohl, dass sich Kitsch hinten anstellen muss, denn es geht um Macht, Politik, Intrigen, natürlich Enttäuschung und letztenendes doch um die Liebe und das Leben. Nur eben nicht um die heile Welt, die von den Filmen propagiert wird. Nachdem wir uns wieder in unseren Körpern eingefunden hatten (denn wir standen ganz schön neben uns), sind wir zur Stagedoor, um 3 Fotos meiner Liebsten mit ihren (fast) Liebsten zu ergattern und uns weiterhin Autogramme typographieren zu lassen. Was ich damit sagen will ist einfach, dass dieses Erlebnis sehr tief ging und ich jetzt eigentlich keinen Bock mehr auf Musicals (ausgenommen Phantom der Oper und Tanz der Vampire) habe, weil ich denke, dass nichts an dieses Musical (oder ist es das Erlebnis!?) herankommt.
Ich wollte noch so viel mehr schreiben, doch es fällt mir schwer. Um einiges zu sagen: Am Dienstag habe ich festgestellt, dass ich ein Ulli bin, am Mittwoch, dass ich im Heidepark bin, am Donnerstag wieder einmal, dass unser Projektpartner scheiße war und am Freitag laut einer Klassenkameradin, dass Frauen sich nur nach missglückten Beziehungen einen Ulli suchen.
Klar soweit?
Naja, dieses Ulli-Ding kommt wohl aus der SZ. Neben Ulli gibt es auch noch (Name vergessen) Peter. Peter istn Draufgänger, halt der, den man (Frau) mit ins Bett, aber nicht mit zu den Eltern nimmt. Abenteuer, Risiko, aufregend, rabiat in Wort und Tat, blablabla. Alles das, was ich ablegte, weil es mir dumm erschien und erscheint, welches aber nunmal auch seinen Reiz für Frauen hat.
Naja, ich bin halt Ulli. Das Gegenteil. Jetz deutlicher? Halt der Typ für die Schwiegermutter, den man (wieder Frau) auch so gern als Freund hat, der... blablabla...
Frage ist nun, ob die (Adjektiv aus rechtlichen Gründen gelöscht) Klassenkameradin Recht behält, oder nicht. Kommt Zeit, kommt Rat und genau das ist das Problem, denke ich. Angst vor dem Endsieg der Peters und dem Aus für die Ullis, bis zur Familienplanung und den damit verbundenen Gärtneraffären und Sekräterinnenblowjobs. Sind wir alle wirklich dieses Klischee? Ist Fernsehen ein Spiegel der Realität, ein Spiegel, der uns zeigt, wie es sein soll oder wie man es falsch macht? Für mich gar nichts mehr, denn ich besitze keinen.
Fernseher natürlich, Spiegel hab ich. Und trotzdem habe ich Angst, dass es sich als Realität herausstellt, obwohl ich der letzte bin, der Grund dazu hat! Das ist einfach mein Alptraum, vielleicht Alptraum aller Ullis auf dieser Welt und ich bin im tiefsten Ich unsicher. Manchmal so unsicher, dass ich nicht weiß, was Realität ist. Und doch kann ich mich auf den Boden zurückholen, brauche dazu nur einmal die Augen zu öffnen, ohne Angst vor dem zu haben, was ich sehe. Scheiße, was schreib ich hier?
Die Frage ist, ob das mein Zukunft ist:
Oder anders, wird das (inhaltliche Fehler vorbehalten) mein Leben sein?
Aber man soll, um es auf den Punkt zu bringen, einfach aus der Hoffnung heraus leben und nicht aus der Furcht. Ich denke mit diesem einem Satz ist alles gesagt.
Ansonsten:
Komischer Kopf, in dem ich denke, oder?
zerox05 - 2008/05/25 00:35
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