Freitag, 9. Mai 2008

Ich bin nicht hier, ich bin auf'm Sonnendeck

An dieser Stelle mal wieder ein viel zu intimer, gebrochen rationaler, mischgefühlter Eintrag mit einer Brise Sonne. Ach was ne Brise, ein Wirbelsturm Sonne.
Ich sitze gerade auf der Garage, Laptop vor und Decke unter mir. Im Hintergrund höre ich Buena Vista Social Club und gerade schmeißt der Nachbar seinen Rasenmäher an. Spielverderber.
Aber egal, denn wenn ich nach oben schaue, sehe ich Sonne, wenn ich in den Spiegel schaue genau das Gleiche. Obwohl mein Feind die Zeit mich mal wieder Schach gesetzt hat. Zwei Gründe warum:
Erstens müssen wir bis Dienstag ein langweiliges Buch in Englisch lesen, bei dem ich regelmäßig einnicke und mich danach schäme nicht weiterzukommen (derzeitig Seite 25 von 200 oder so).
Zweiteres trägt dem Zeitproblem Ersterens bei, indem er mir auch die letzten Tage vor der "Deadline" die "Freizeit" raubt. Das hört sich in diesem Kontext so negativ an, dabei ist es mein Geburtstag, der unaufhörlich immer näher rückt.
Und ich muss leider zwei Tage feiern, weil ich zu viele Menschen einladen will um sie an einem in meine bescheidene Bleibe zu bitten. Schon alles extrem traurig. Fast genau so traurig, dass ich mich so auf mein Geschenk von einigen Personen freue, dass ich es kaum noch aushalte.
Naja, andererseits ist es nunmal so, dass ich am Muttertag die dritte Null erreiche. 20 und in der Zwölften, dass ist nicht erfreulich, und deprimierend, wenn man wie ich heute mit meiner Geliebten in der City war und alle Abiturienten höre, wie sie ihren großen Sieg im Feldzug für Geld und Erfolg feiern. Naja, wenigstens hab ich jetzt eine gute Chance es zu packen.
Um wieder zu etwas Erfreulicherem zu gelangen denke ich einfach mal über das Präsenz ohne vertane Chancen nach und da ist es eigentlich recht langweilig geworden. Nach anfänglichen Joni-mäßigen-Nachdenkorgien habe ich mich nämlich schlussendlich damit abgefunden extrem glücklich in einer Beziehung zu sein, vor der ich manchmal gerne geflüchtet wäre. Ohne Grund, einfach, weil es alles anders war und ich mich gewöhnen musste. Jetzt erwartet mich so viel, lebe ich so sehr, dass ich mich das erste Mal wirklich fallen lassen kann. Komsiche Schlussfolgerung, ist aber für mich so. Ich liebe mein Leben im Moment und tue nun wieder etwas dafür, dass dies eine nachhaltige Entwicklung ist. Ich lese dieses beschissene "Heat and Dust" weiter.

Grüße an alle vom Sonnendeck,
Joni

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