Revue
Komische Zeit in der wir uns befinden. 2007 hat auf jeden Fall nicht das Potenzial mein Lieblingsjahr zu werden. Ich bin froh, wenn ich auf meine Klausuren ein xx.xx.08 schreiben darf, obwohl es an denen weniger liegt. Was man aber schon jetzt sagen kann ist, dass dieses Jahr mein Leben grundlegend verändert hat. Es hat mich verändert.
Im letzten Text über dieses Thema hab ich gesagt, dass ich All-In gegangen bin, doch auch das ist zu relativieren.
Es gibt Verluste, welche der Seele eine Erhabenheit mitteilen, bei der sie sich des Jammerns enthält und sie wie unter hohen schwarzen Zypressen schweigend ergeht.
Dieses Zitat passt wie die Faust aufs Auge, danke dafür Nietzsche. Es ist so, dass ich langsam begreife, was ich verliere. Ich verliere meine erste große Liebe. Ich verliere das Leben, das ich mir immer erträumt habe. Ich verliere Sicherheit aber gewinne die Sicherheit, dass es nie wieder so wird wie es war.
Es passt auch, weil ich Trauer empfinde, jedoch nicht weinen möchte. Ich möchte mich nicht beschweren und nichts daran ändern, denn Dinge gehen ihren eigenen Weg und etwas zu erzwingen wäre falsch.
Vielleicht muss man sowas selbst durchgemacht haben um es zu verstehen, aber es ist im Moment ein Ding der Ünmöglichkeit all dies wieder zu erlangen. ich fühle mich Erhaben, gut und im selben Moment schlecht. All diese Ziele, für die ich jahrelang gearbeitet habe, sind nicht mehr Relevant. Sagt mir einer warum? Ich weiß es nicht.
Wenn ich zurück sehe, dann bin ich vielleicht doch ein Spieler gewesen, habe versucht um alles zu Spielen und viel auf die Herzdame gesetzt. Nun spiele ich sie nicht mehr, habe erkannt, dass es für mich nicht funktioniert. In seiner Jugend sollte man nicht alles auf eine Karte setzen, denn man kennt das Spiel nicht. Man erahnt es nicht einmal.
Um bei diesem Beispiel zu bleiben:
Preflop wurde ich All-In geraist und habe gefoldet.
Anstatt alles mitzugehen schaue ich mir das Spiel noch etwas länger an, habe viel verloren, doch noch genug um einige kleine "Spiele" zu machen. Wer weiß schon wann ich alles setze... ich weiß es selber nicht und will mich da auch nicht festlegen.
Ansonsten habe ich gerade wenig Lust auf Ferien. Weniger Klausuren wären nett, weniger Hausaufgaben auch. Aber ich glaube diese Ferien werden ziemlich einsam.
Grüße und bis denn bald, Joni
Im letzten Text über dieses Thema hab ich gesagt, dass ich All-In gegangen bin, doch auch das ist zu relativieren.
Es gibt Verluste, welche der Seele eine Erhabenheit mitteilen, bei der sie sich des Jammerns enthält und sie wie unter hohen schwarzen Zypressen schweigend ergeht.
Dieses Zitat passt wie die Faust aufs Auge, danke dafür Nietzsche. Es ist so, dass ich langsam begreife, was ich verliere. Ich verliere meine erste große Liebe. Ich verliere das Leben, das ich mir immer erträumt habe. Ich verliere Sicherheit aber gewinne die Sicherheit, dass es nie wieder so wird wie es war.
Es passt auch, weil ich Trauer empfinde, jedoch nicht weinen möchte. Ich möchte mich nicht beschweren und nichts daran ändern, denn Dinge gehen ihren eigenen Weg und etwas zu erzwingen wäre falsch.
Vielleicht muss man sowas selbst durchgemacht haben um es zu verstehen, aber es ist im Moment ein Ding der Ünmöglichkeit all dies wieder zu erlangen. ich fühle mich Erhaben, gut und im selben Moment schlecht. All diese Ziele, für die ich jahrelang gearbeitet habe, sind nicht mehr Relevant. Sagt mir einer warum? Ich weiß es nicht.
Wenn ich zurück sehe, dann bin ich vielleicht doch ein Spieler gewesen, habe versucht um alles zu Spielen und viel auf die Herzdame gesetzt. Nun spiele ich sie nicht mehr, habe erkannt, dass es für mich nicht funktioniert. In seiner Jugend sollte man nicht alles auf eine Karte setzen, denn man kennt das Spiel nicht. Man erahnt es nicht einmal.
Um bei diesem Beispiel zu bleiben:
Preflop wurde ich All-In geraist und habe gefoldet.
Anstatt alles mitzugehen schaue ich mir das Spiel noch etwas länger an, habe viel verloren, doch noch genug um einige kleine "Spiele" zu machen. Wer weiß schon wann ich alles setze... ich weiß es selber nicht und will mich da auch nicht festlegen.
Ansonsten habe ich gerade wenig Lust auf Ferien. Weniger Klausuren wären nett, weniger Hausaufgaben auch. Aber ich glaube diese Ferien werden ziemlich einsam.
Grüße und bis denn bald, Joni
zerox05 - 2007/10/16 23:11
0 Kommentare - Kommentar verfassen - 0 Trackbacks


Trackback URL:
https://joni.twoday.net/stories/4356473/modTrackback