Manchmal ist eine Lüge so Deckungsgleich mit der Wahrheit, dass man sie von oben nicht mehr zu unterscheiden vermag. Ein Beispiel hierfür ist die Unsicherheit, die oft bei Paaren vorherrscht, die sich an einander gewöhnt haben. Die Liebe sieht von oben genau aus wie die Alltäglichkeit des Zusammenseins.
Ich möchte allerdings auf etwas anderes hinaus. Zuerst einmal ist es möglich diese Lügen zu ertappen, zu überführen. Möglich durch die Tatsache des Gefühls. Wir stellen uns die beiden Flächen von oben vor, sie sind Kongruent, also nicht zu unterscheiden. Sieht man das selbe Gebilde aber von der Seite wird klar, dass die Lüge keine Ausschläge hat. Nie.
Piep... Piep... Piep... dieses Morsezeichen erinnert uns im Krankenhaus immer daran, dass der Mensch nicht tot ist, dass sein Herz noch schlägt. Und genau das ist der Punkt. Durch das Gefühl und deren Ausschläge kann die Lüge von der Seite aus gesehen identifiziert werden.
Doch die größte Lüge ist nicht die Liebe, das Leben oder Gott. Die größte Lüge, die am schwersten zu identifizierende Lüge ist die des Besitzes. Auch hier wird ausserhalb des eigenen Verstandes niemand begreifen, ob man sie durchschaut hat. Doch es ist das Gefühl, welches nur einem Selbst vermittelt, ob man denkt man besitzt oder einfach über jeden Tag froh ist und ihn als einen möglichen Letzten sieht.
Wir denken wir besitzen: Bücher, einen PC, ein Haus, eine Freundin, das eigene Leben, um nur ein paar aufzuzählen. Doch wir haben nichts. Das einzige was uns niemand außer uns selbst nehmen kann ist paradoxerweise die Lüge selbst. Die scheint dem Menschen vorbehalten zu sein.
Deswegen finde ich auch die Bezeichnung "Geschenk des Lebens" falsch, denn es ist nicht geschenkt, es ist ausgeliehen und geht wieder zum Ursprung zurück. Immer. Es ist wie in einem Glas voll Wasser, welches man rotieren lässt und sich ein Strudel bildet. Man selbst kann bestimmen wo man im Strudel ist und die Länge von Punkt A zu Punkt A ist variabel, doch im Grunde ist es ein Kreislauf. Ein Kreislauf dem nichts entrinnt, auch nicht das Universum. Es kam aus dem Nichts, dehnt sich nun aus und irgendwann wird es ins Nichts kollabieren.
Es ist alles Umsonst!
Genau in diesem Moment, in dem ihr das lest könnt ihr sehen, ob ihr Pessimisten oder Optimisten seid. Es ist nämlich nicht nur umsonst/sinnlos, sondern auch Umsonst/kostet Nichts!
Wir können in jedem Moment, in dem wir existieren alles Erdenkliche tun und das wiederum führt mich zum Ausgangspunkt: Wir besitzen Nichts, auch keine Menschen. Nur Momente und Erinnerungen, Hoffnung und vielleicht einen Funken Liebe.
Weil mir langweilig ist und ich weder Lust zu lernen, noch zu schlafen oder sonstigen Unfug zu betreiben habe, bediene ich mich mal an einer Idee einer Bekannten und führe hier offiziell "What" ein, was aus datenschutzrechtlichen Gründen und weil ich diese Klauerei vertuschen will bei mir aber Im Moment heißt. Es wird vorher etwas Erweitert und in die deutsche Sprache übersetzt.
Dies gibt mir wieder einige Minuten geistige Aktivität und stillt mein Bedürfnis mich mitzuteilen.
Also Ihr findets unter dem Punkte Im Moment und nicht auf der Startseite.
Dem Ich das Seien zu verzeihen,
dem Du das anders preiszugeben,
der Zeit die Stunde auszuleihen,
um Gedanken dicht zu weben.
Atemlos von all dem Warten,
dem Auf und Ab in meinem Haus,
verfliegen all begangne Taten,
und das Herz es flieht heraus.
Gedanken Taten dieser Stunden,
eintausend Tengel an der Zahl,
ziehen kreuz und quer die Runden,
entwirren sich auf einem Mal.
Das Buch ein bisschen dechiffriert,
wieder mal ein Schritt voran,
das Hirn gar klar, doch irritiert,
Sehnsucht der Weg; und dann?
Anmerkung der Redaktion:
Zum Thema Job und was mache ich bloß später mit meinem wirren Kopfschatz, falls es ihn gibt?
Sehnsucht in Anlehnung an Deutsch ---> Romatik <--- das, was ich gerne irgendwie in meinem Job eingebaut hätte.
Ist schon ein Anspruch an sich selbst; perfekt zu sein. Um jeden Preis keinen Fehler zu begehen. Um keinen Preis einen Fehler zu begehen. Und irgendwie scheint mich dieses Paradoxon schon mein Leben lang zu begleiten, denn der fehlenden Fehler verfehlt seine Wirkung. Er provoziert einen gedanklichen Werdegang, in dem man sich selbst den Fehler zugestehen muss nicht über den Fehler zu reden, weswegen dieser Fehler zu einem ausgereiften Problem für einen selber und schlußendlich auch für Nahestehende wird.
Das ist jetzt etwas konfus, aber im Grunde geht es darum sich selbst einzugestehen Fehler machen zu dürfen/müssen und auch mit den Konsequenzen leben zu können. Wenn ich mich falsch verhalte ist es auf der einen Seite wichtig, richtig und unumgänglich diesen Fehler mir selbst und den Beteiligten mitzuteilen. Sollte ich es nicht tun, und nun kommen wir zu dem konfusen, werde ich mir selber viel größere Vorwürfe machen und in meinem Kopf wird buchstäblich aus einer Mücke ein Elefant.
Ich glaube ich habe einfach ein großes Problem zu mir selbst zu stehen, weil ich immer wieder Angst habe andere würden nicht zu mir stehen. In einer relativ kurzen aber gleichzeitig doch wichtigen Zeit meines Lebens war es nicht schwierig meinen Weg zu gehen. Einfach aus dem Grund, dass niemand mir wichtiger war als ich. Doch Liebe ändert Dinge und ich muss lernen meinen Weg mit der Liebe zu finden. Das eine muss das andere nicht ausschließen und gerade wenn man den Partner hat, der Verständnis in einem Maß zu haben scheint, was meinen Verstand übersteigen vermag, gerade in diesem Moment also sollte man doch in der Lage sein Wege zu erschließen. Zu forschen und zu entdecken.
Paradox... gerade in so einem Menschen findet man so viel und hat Angst zu forschen um keinen Fehler zu begehen, sei es einerseits der kleine Fehler, mit dem man unter Umständen dem Menschen weh tut, sei es andererseits der Fehler den Fehler nicht zu begehen und seinen Weg wieder nicht zu finden und so fehlerlos und leblos zu sein.
Es ist das Dilemma zwischen Leben und dem Schmerz, der teilweise die Konsequenz ist und dem Schlafen, dem notorischen Stumpfsinn, der so bezeichnend für einen wie mich war.
Im Grunde, in letzter Instanz geht es um Kontrolle. Es ist ein Motiv aus der Romantik, das mich zu dieser Ansicht bringt. Das Spiegelmotiv soll auf die unterschiedliche Wahrnehmung hinweisen, die zwischen uns selbst und der Welt vorhanden ist. Es beschreibt wie wir uns sehen und im Gegensatz dazu wie die Welt uns sieht. Was für den einzelnen wichtiger ist spielt in meinem persönlichen Fall eine Rolle.
Anscheinend ist es mir wichtiger was die Welt über mich denkt, da ich seit jeher meine Sicht über mich dadurch definiert habe. Auch aus diesem Grund ist es für mich wohl sehr wichtig, dass ich keine Fehler begehe, denn leiste ich dem folge, dem einfachen Handeln, so schließe ich Fehler nicht aus und könnte in öffentlichen Verruf geraten.
Ich denke auch deswegen ist es für mich leicht einen Blog zu schreiben, damit ihr mich versteht und eher so annehmen könnt wie ich bin. Damit ihr mich akzeptiert und vielleicht mögt.
Ich will also alles kontrollieren. Heißt aber auch, dass man nur kontrollieren kann, was man kennt. Ausgetretene Pfade und so. Dabei weiß ich genau so gut, wie ich weiß, dass es Schwachsinn ist alles kontrollieren zu wollen, dass es Schwachsinn ist zu denken mich würden diese Pfade glücklich machen.
Und hat mich meine Liebste nicht erwählt, weil ich diese nicht beschreiten wollte/will/werde(?)?
Und wird sie mich verlassen, wenn ich sie betrete? Neue Pfade, die nicht vereinbar sind, mit was auch immer? Ich denke, dass sich in den letzten Worten der Punkt ergibt, an dem es keine Kontrolle mehr gibt. Zwo, eins, Risiko.
Naja, wenn ich mir das so recht überlege habe ich nicht wirklich eine Wahl. Ich könnte unglücklich in Sicherheit leben und Niemandem zur Last fallen, bei manchen beliebt und vielen scheißegal sein. Oder ich springe mal wieder, dieses mal nicht ins Meer der Impressionen, sondern der Expressionen.
Könnte heulen... so traurig und schön dieses Lied, bis jetzt war mir gar nicht bekannt, dass Eric auch alleine (ohne StS) Musik macht, kein Mittelalter, trotzdem sehr tief.
Alleine die ersten Worte und ich bin wieder da, das Aladin scheint ein Vulkan zu sein, die Stimme durchschneidet die dicke Luft und die Meute biegt sich, stampft und tanzt im Rausch der Musik. Zum Takt den die Sehnsucht diktiert. Subway to Sally, was war das für ein Konzert...
BTW: Der Auftritt beim Bundesvision Songcontest war trotzdem i.wie enttäuschend, in Bremen war Fish/waren die Sounddesigner besser ^^.
Mir macht die Schule im Moment wirklich Spaß. Ich gehe regelmäßig hin, verstehe mich (mit den meisten) Mitschülern und Lehrern gut und vor allem macht der Unterrichtsstoff zum größten Teil Spaß.
Aber irgendwie ist es ja auch wichtig, was hinten rauskommt und da frage ich mich manchmal, wie ein Notendurchschnitt von 1,0 oder sogar 0,9 bei einigen Leuten auf einigen Schulen möglich ist. Bei uns auf jeden Fall nicht! Es gibt Klausuren, in denen kann man (ich nicht) einser schreiben, was das bringt, wenn die höchste mündliche Note, die man erreichen kann 11 Punkte sind, verstehe ich nicht. Es geht mir vor Allem um meine beiden momentanen Lieblingsfächer Deutsch und Physik. Im letzten halben Jahr mündlich schon sehr aktiv gewesen, dachte ich eigentlich mit einem mündlichen sehr gut rechnen zu können. In Deutsch durfte ich erst nach langem Kampf eine passable mündliche Note erwarten, in Physik war ich leider nicht anwesend (Skifahrt), um für meine Note zu kämpfen.
Klar ist das ganze meckern auf einem sehr hohen Niveau, aber trotzdem ist doch der Grundgedanke einer fairen Benotung der gleiche?!
Beispiel Physik: Ich melde mich so ziemlich durchgängig, verstehe das meiste von selbst, bringe den Unterricht voran, beteilige mich, halte mich mit dem schwatzen zurück, blablabla. 11 Punkte sind mir dabei nciht genug, gerade dann nicht, wenn auch noch vom Lehrer eingeräumt wird man sei der "mündlich Stärkste" in der Klasse. Ich denke in Deutsch habe ich dieses Halbjahr die Möglichkeit 14-15 Punkte mündlich zu erhalten, allerdings wird dies in Physik nicht der Fall sein, nie der Fall sein, für niemanden?
Warum hat man diese Notenpunkte dann geschaffen? Ich möchte in einem Bewerbungsgespräch auch gerne sagen können, in welchen Fächern ich besonders gut war, mich in den Fächern Notentechnisch abgrenzen, in denen ich mich auch durch meine erbrachte Leistung abgrenze. Ich sehe das als fair an. Es ist nicht existenziell, und doch geht es um Arbeit und Gehirnschmalz, welches man investiert und man sieht, wie die Verzinsung dem Ganzen einen Mehrwert gibt, nur damit dann der Staat diesen einkassiert.
Als Verbesserungsvorschlag kam von meinem Deutschlehrer nicht so vorlaut zu sein, gibt mir Hoffnung für dieses Halbjahr, meinem Physiklehrer konnte ich eine derartige konstruktive Kritik nicht entlocken. Aber vielleicht denkt er auch einfach selbst, dass Physik an einem Wirtschaftsgymnasium nicht wichtig ist, somit auch nicht die Noten im hohen Bereich. Mit ist es aber wichtig!
Nicht das man da irgendwas Sexuelles reininterepretieren könnte. Nöööö, auch meine Quelle (http://blog.zeit.de/sex/) ist nämlich
auch ganz nüchtern gesehen einfach nur informativ ^^.
Und ich atme tief ein,
genieße den Rauch,
lass ihn verweiln,
erkenne den Rausch.
und lass ihn zu,
ein kurzes Atemholen zwischen dir und du.
Du wirst mich verkraften,
mich und mein wirres Verhalten,
wirst mich in Lust verhaften,
ich werde meine Freiheit verwalten,
Ich werde mich nicht wehren,
verhindern das wir erkalten,
nicht mein Leben entleeren,
eine Welt mit dir gestalten,
das Gefühl weiter ernähren,
nie auf Taubstumm schalten,
die Liebe, sie wird gähren,
und wir uns in ihr entfalten,
zwischen unsren Herzen laufen Fähren,
Und ich atme aus,
der Rauch ergiesst sich,
obwohl nun raus?
vergaß ichs, bließ ich?
Hmm... Irgendwie ist das doof, ich kann in letzter Zeit nicht viel schreiben, denn immer wenn ich anfange oder mir Gedanken mache, was ich schreiben könnte, scheint sich der letzte Beitrag zu wiederholen.
Vielleicht wäre das der richtige Moment um zu versuchen Autor zu werden und sich in die kranken Hirne Anderer hineinzuversetzen. Vielleicht sollte man auch einfach versuchen das Glück zu erhalten und vielleicht einen kleinen Beitrag zum Glück anderer beizutragen, also natürlich es zu versuchen. Und wenn diesen Menschen nicht geholfen werden kann, weil sie es nicht zulassen?
Ich glaube der letzte Baustein zu meinem kompletten Glück wäre es, wenn ich mich abschotten könnte gegenüber Probleme anderer. Aber das wäre falsch. Das wäre der Moment indem man nur noch auf sich selbst fixiert ist. Der Moment in dem man ein wirklicher Egoist wird. Mir ist es wichtig, dass es anderen Menschen gut geht.
Naja, so war der Eintrag jetzt gar nicht geplant.
Eigentlich wollte ich etwas vom "Schlüssel zum Glück" schreiben und wie man meiner Meinung nach glücklich wird. Und doch habe ich auch jetzt kein Bedürfnis meine Freude mit euch zu teilen, denn, und das fällt mir jetzt gerade auf heißt glücklich sein nicht umsonst glücklich sein.
Ein Mensch kann immer sein Bestes gegeben haben, kann immer alles getan haben und trotzdem ist er unglücklich. Ich denke da an äußere Umstände, an unabänderliche Dinge. An Verlust und an Tod. Der Stoff aus dem Dramen sind.
Und dann wird es wieder klar. Glück ist nicht statisch. Man kann sich nur wünschen, dass es lange hält, wiederkommt und das man lange mit den Menschen zusammen sein darf, mit denen man glücklich ist. Und manchmal, wenn das Leben es gut mit einem meint und die 50 Prozent von einem selber auch noch kommen, dann ist es möglich, dass man sein Leben lang zusammen bleibt.
Ich glaube an "Die große Liebe", aber ich glaube auch, dass eben für jede Phase der Metamorphose eines selbst eine solche existiert.
Ich glaube, dass es normal ist, dass man irgendwann in einer Beziehung auch mal Gefühle für jemand anderen hat. Die Frage ist eigentlich nur, wie viel einem der Mensch mit dem man zusammen ist bedeutet. Es ist sozusagen in jedem Abschnitt die Möglichkeit Existent die Liebe seines Lebens zu finden. Aber es geht nicht nur um das Finden, welches auch wieder Glück erfordert und um das Glück mit diesem Menschen dann zusammenbleiben zu dürfen, sondern auch um die Frage wie viel man investiert. Für mich ist die Liebe meines Lebens die Frau mit der ich irgendwann durch so viele Phasen gegangen bin, dass ich weiß, dass kommen kann was möge, es nie etwas Vergleichbares geben kann. Damit meine ich keine vergleichbare Frau, sondern ein vergleichbares Gefühl. Schon alleine, weil die Zeit nicht mehr da ist um in diesem Leben noch so ein tiefes Gefühl zu empfinden.
Auch in diesem Moment, wenn man sich das eingestanden hat, kann man sich noch trennen, nur glaube ich, dass es danach schwierig wird.
Ich glaube, man weiß erst, dass man die Liebe seines Lebens getroffen hat, wenn man graue Haare hat. Aber der Weg ist ja das Ziel und auch das meine ich ernst. Man sollte nicht immer etwas sein wollen, das sein an sich kann doch schon schön genug sein. Außerdem bleibt es so spannender ^^.
Das war mal wieder genug von mir, bis nächstes Mal
Joni
Einfach ein wunderschönes Lied, so traurig und in der Interpretation perfekt. Hat MTV mal wieder ein schönes Lied aus vergangenen Zeiten rausgekramt, ich hatte es schon vollkommen vergessen ^^.