Mittwoch, 30. April 2008

Gedankenrekonstruktion

Vergangenheit, dass ist so ein Wort. Eines ohne jedwede Bedeutung, da unsere Vergangenheit immer unsere Zukunft ist, wenn wir uns, wie schon einige schlaue Köpfe gedacht haben, nicht an sie erinnern.
Das Lustige, das was mich nun ein wenig stutzig macht, ist die Frage, ob ich mich über mein schlechtes Gedächtnis freuen darf, oder vielleicht doch nicht.
Wenn Leute, Freunde um genauer zu sein, in der Schule über ihre Vergangenheit reden, lachen, sich erinnern an Szenen und Ereignisse ihrer Jugend, sitze oder stehe ich einfach nur daneben. Zum Einen ist es nicht meine Vergangenheit, zum Anderen wüsste ich aber auch nicht, was ich erzählen sollte. Aus meiner Jugend. Andererseits ist es aber auch so, dass ich nicht viel Positives zu erzählen hätte. So denke ich zumindest, von dem, an das ich mich noch erinnere. Nicht, weil mir schlechtes widerfahren ist, sondern aus dem Grund, dass ich meinen damaligen Lebensstil heute nicht mehr unterstützen kann und weil ich weiß, was es zerstört oder zumindest lediert hat. Zumindest mein Erinnerungsvermögen.
Aber hey, es ist nicht alles schlecht, wenn man sich an nicht viel erinnert. Zum Beispiel sind Verluste leichter zu verarbeiten. Großes Problem für Andere, für mich weniger. Ein weiteres positives Faktum in diesem Bezug stellt die Assoziationsfähigkeit dar. Da gewisse Passagen einfach verblassen, werden sich Begebenheiten auf eine andere Weise gemerkt. So ist vielleicht nicht mehr klar, wann oder wo das Ereignis stattfand, aber aus welchem Grund, mit welchem (von mir hineininterpretierten) Hintergedanken meinerseits oder seiner-/ihrerseits. Das Resultat, welches aus diesem Gespräch/Ereignis folgte.
All das kann negativ sein, wenn es um Fakten geht, aber will man Menschen ergründen, kennen lernen, so wird es einem durch diese Art der Erinnerung leichter gemacht.
Worte und Namen sind für mich Schall und Rauch. Vielleicht liegt es auch daran. Wenn ich einen Menschen sehe, denke ich nicht an den Fakt, sondern an das Gefühl, das er/sie mir gibt. Was ich für ihn/sie fühle.
In unserer Welt, und da komme ich zum Punkt, ist meine Art, mein Verständnis in meiner Form nicht Lebensfähig. Ich bin auf der einen Seite auf der Suche nach einer Welt, die zu mir passt, doch versuche ich mich auch anzupassen. Vielleicht funktioniert Beides, dass wäre ein Erfolg.

Irrtümer berühmter Personen

"640 KB sollten genug für jedermann sein."

Bill Gates, 1981

"Computer der Zukunft werden nicht mehr als 1,5 Tonnen wiegen."

Popular Mechanics, 1949

"Aber für was ist das gut?"

Ingenieur vom Advanced Computing Systems Division of IBM, 1968, zum Microchip

"Ich denke, daß es einen Weltmarkt für vielleicht fünf Computer gibt."

Thomas Watson, Vorsitzender von IBM, 1943

"Ich habe die Länge und Breite dieses Landes bereist und mit den besten Leuten geredet, und ich kann Ihnen versichern, daß Datenverarbeitung ein Tick ist, welcher dieses Jahr nicht überleben wird."

Der Chef des US-Verlages Prentice Hall, 1957

"Es gibt keinen Grund, warum irgend jemand einen Computer in seinem Haus wollen würde."

Ken Olson, Präsident, Vorsitzender und Gründer von Digital Equipment Corp., 1977

"Also gingen wir zu Atari und sagten, 'Hey, wir haben dieses erstaunliche Ding sogar aus einigen Ihrer Teile zusammengebaut, was halten Sie davon, uns zu finanzieren? Oder wir geben es Ihnen. Wir wollten es einfach tun. Zahlen Sie unser Gehalt, wir kommen und arbeiten für Sie'. Und Sie sagten, 'Nein'. Dann gingen wir zu Hewlett-Packard, und sie sagten, 'Hey, wir brauchen Sie nicht, Sie haben das College noch nicht abgeschlossen.'"

Apple Computer Inc. Gründer Steve Jobs über seine Versuche, Atari und HP an seinem und Steve Wozniak Personal Computer zu interessieren.

"OS/2 wird die Plattform der 90er werden."

Bill Gates, 1989

"Es gibt nichts Neues mehr. Alles, was man erfinden kann, ist schon erfunden worden."

Charles H. Duell, US-Patentamt 1899

"Tut mir leid, aber ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, was U-Boote im Krieg bewirken könnten - außer, daß sie ihre Besatzungen dem Erstickungstode aussetzen."

H. G. Wells, Schriftsteller, 1901

"Dieses Telefon hat einfach zu viele Mängel, als daß man es für Zwecke der Kommunikation einsetzen könnte. Das Gerät ist wertlos für uns."

Ein frühes (1876) internes Papier der Western Union zum Thema Telefon

"Nach Öl bohren? Sie meinen Löcher in die Erde bohren und hoffen, daß Öl rauskommt? Sind Sie verrückt?"

Ein Banker, der dazu aufgefordert wurde, eine der ersten Ölbohrungen in den USA zu finanzieren

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