Sonntag, 2. Dezember 2007

Nachtrag zu "Wollen, können, dürfen, machen"

Man darf alles machen, was man will und vor allem auch kann und wenn man es nicht kann muss man einen Weg finden.
Doch man sollte bedenken, was man zerstört und sich nicht von Bedürfnissen lenken lassen. Man muss sich klar sein, dass man großes Unheil anrichtet und erst dann entscheiden, ob es das wirklich wert ist. In diesem Fall muss die Liebe auf den Kopf reduziert werden.



Man hört sich das schön an. So einfach, aber trotzdem so wahr. Und doch ist es totaler Schwachsinn. Denn man kann nicht auf den Kopf reduzieren und wenn man es versucht, denkt man man hätte sie auf den Kopf reduziert und doch ist sie alles andere als Kopflastig. Wir suchen nach der Wahrheit um glücklich zu werden, ergo wollen wir vom Herzen her schon glücklich sein ergo ist die Wahrheit einzig und allein ein Produkt unseres Herzens. Das es so viele gibt ist das Problem. Ich rede hier nicht von Die Erde dreht sich um die Sonne, das sollte man bedenken. Ich rede davon, dass die persönliche Wahrheit immer mit den Umständen zusammenhängt und in einer Zeit, in der sich bei mir so viele Dinge so schnell ändern ändert sich auch die Wahrheit immer wieder. Das heißt nicht, das man Lügen soll, aber man wird ihrer bezichtigt. Darauf muss man sich einstellen. Die Frage ist: Sollte man gar nichts mehr sagen?

Schreibblockade

Mir ist langweilig, ich habe nichts zu tun und keine Lust das Haus aufzuräumen (okay, isses ja scho halbwegs). Also schreibe ich einfach mal, was so in mir brodelt... Eigentlich nichts... Eigentlich bin ich seit längerer Zeit mal wieder total entspannt. Es ist nicht so, dass ich komplett zufrieden bin aber einige Dinge haben mir die letzten Tage wirklich versüßt. In chronologischer Reihenfolge:
  1. Ich war ehrlich,
  2. ich war glücklich,
  3. ich war schadenfroh
Zwischen den letzten beiden war noch ein traurig, aber das ist im Moment auch eher ein gequältes arrogantes Lachen geworden und somit nicht weiter Erwähnenswert.
Die oberen zwei sind mir eigentlich am wichtigsten. Obwohl das eine das andere in diesem Fall verwirrt bedingen sie sich doch. Ohne die Ehrlichkeit wäre ich sicher nicht so gut ins Wochenende gestartet. Ich kann jetzt loslassen und Zeit geben, da es anders keinen Sinn hat. Ich habe in meinem Kopf Platz für andere, akute Dinge geschaffen denen ich nun nachgehen kann, wie Schule. Naja, das was ich schreiben will kann ich im Moment sowieso nicht, also isses schwierig jetzt einen Gedanken zu formulieren. Ich kann nicht mal in Bildern reden... Nur soviel:
Das Leben ist eine endlose Wiese, es gibt manchmal Bäume unter deren Schatten man sich von der Hitze und Sonne erholen kann, aber es gibt manchmal auch die Zeit sich von einem Baum zu lösen und den nächsten aufzusuchen. Manchmal schneidet man sich einen Ast ab und schnitzt sich einen Gehstock, einen Pfeil oder sonstiges um sich das Leben leichter zu machen. Jeder Baum, sei es Kiefer oder Eiche, hat seine ganz eigenen Vorzüge. Und doch geht es immer nur um das eine: das Ziel. Glücklich zu sein. Den Sonnenuntergang zu erreichen. Und genauso gehört zum glücklich sein auch das Glück der nächsten.
Naja, schöne Metapher eigentlich, aber ohne Sinn... wie gesagt, Manches kann man einfach nicht schreiben.
Morgen ist Montag und wir haben Mathe, Französisch und IV... was für ein bedeutungsloser, langweiliger Tag. Und dazwischen doch immer wieder das Gefühl, dass die Welt bunt ist. Ich will Sommer.

P.s.: Kuscheltiere an die Macht :D

Radiohead - Pyramid Song



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