Gedichte
Der Sturm ist das Leben,
der Fluss die Bestimmung,
das Fallen ist Lieben,
der AufPRALL die Besinnung.
zerox05 - 2008/03/07 19:15
Gedanken ergänzen sich,
der Körper Entgrenzt und ich
frag warum flennst du nicht?
warum verpennst du dich?
Gleichgewicht entflieht verrissen,
das Glück entschied sich auf mich zu pissen,
der Überschwall kriegt mich nicht zum Missen,
was ich vergas', jede task mit Prämissen!
Doch warum verpenn ich mich?
Kann nicht weinen, warum renn ich schlicht?
Laufe vom reinen Schatten und in das befrei'nde Licht,
doch umdrehen, zurückschauen, mag ich nicht.
Lauf und verkauf was du warst und du starrst
in einen Spiegel, siehst dich und hinter dir nicht
was du einmal warst, verfährst dich in Zukunft im Simple Past,
doch du weißt wer du warst: verglast davor vergrast!
Darum Joni, weine, Trauer, unterdrücke nicht die Schauer,
sei schlauer, lern aus Fehlern, vergeb man.
Und fleh keine Götzen ohne Seele an.
Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft,
das weiht die Saat der Berufung, ist die größte aller Prüfung'n.
Symbiose ohne Hohn.
Und das wars dann auch schon.
Anmerkung der Redaktion:
Wer mir hilft mich selbst zu finden, dem bezahl ich Finderlohn :P :D
Bin mal gespannt, ob i.jemand das richtig versteht ^^
zerox05 - 2008/03/04 22:12
Dem Ich das Seien zu verzeihen,
dem Du das anders preiszugeben,
der Zeit die Stunde auszuleihen,
um Gedanken dicht zu weben.
Atemlos von all dem Warten,
dem Auf und Ab in meinem Haus,
verfliegen all begangne Taten,
und das Herz es flieht heraus.
Gedanken Taten dieser Stunden,
eintausend Tengel an der Zahl,
ziehen kreuz und quer die Runden,
entwirren sich auf einem Mal.
Das Buch ein bisschen dechiffriert,
wieder mal ein Schritt voran,
das Hirn gar klar, doch irritiert,
Sehnsucht der Weg; und dann?
Anmerkung der Redaktion:
Zum Thema Job und was mache ich bloß später mit meinem wirren Kopfschatz, falls es ihn gibt?
Sehnsucht in Anlehnung an Deutsch ---> Romatik <--- das, was ich gerne irgendwie in meinem Job eingebaut hätte.
zerox05 - 2008/02/27 21:39
Und ich atme tief ein,
genieße den Rauch,
lass ihn verweiln,
erkenne den Rausch.
und lass ihn zu,
ein kurzes Atemholen zwischen dir und du.
Du wirst mich verkraften,
mich und mein wirres Verhalten,
wirst mich in Lust verhaften,
ich werde meine Freiheit verwalten,
Ich werde mich nicht wehren,
verhindern das wir erkalten,
nicht mein Leben entleeren,
eine Welt mit dir gestalten,
das Gefühl weiter ernähren,
nie auf Taubstumm schalten,
die Liebe, sie wird gähren,
und wir uns in ihr entfalten,
zwischen unsren Herzen laufen Fähren,
Und ich atme aus,
der Rauch ergiesst sich,
obwohl nun raus?
vergaß ichs, bließ ich?
zerox05 - 2008/02/04 21:16
Der Traum, der mir die Nächte raubt,
Der Traum, der schlafen mir verbietet,
Der Traum, den mir Gott nicht erlaubt,
Der Traum, der meine Seele tötet,
Der Traum, der mich promethisch macht,
Der Traum, der aus dem Herzen rinnt,
Der Traum, der Tags über mich wacht,
Der Traum, der Watteträume spinnt,
Der Traum ist ausgeträumt heut Nacht,
Die Wahrheit, sie erfüllt mich nun,
Die Wahrheit, das ich warten muss,
Und wenn schon, ich kann eh nichts tun,
Kann warten auf den ersten Kuss,
Was immer auch der Morgen bringt,
Was immer auch passieren möge,
Ich bin der, der für dich singt,
Was immer auch passieren möge,
Bedingungslose Liebe klingt,
Nicht anders als in diesem Satz.
zerox05 - 2007/11/27 22:07
Dienstag, 6. November 2007
Alle die abgehen
sagen das Gleiche,
Schule ist blöde,
Aber doch war's 'ne Weiche,
Man durfte nicht rauchen,
auch das ist passee,
doch mich zu verstecken,
dass tat mir nie weh,
ich würd gern zurück
auf die RSG,
denn die Lehrer war'n korrekt,
sowie ich das seh,
Wir hatten viel Spaß,
es war 'ne geile Zeit,
und das sie vorbei ist,
tut mir irgendwie leid,
Der Unterricht war leicht,
nagut nicht immer,
doch sage ich euch,
jetzt ist es viel schlimmer!
doch das zu verstehen,
da braucht es viel Zeit,
die Monate verwehen,
es packt einem der Neid,
Man will zurück,
nur für einen Tag,
man erkennt, welches Glück,
in der Vergangenheit lag ...
zerox05 - 2007/11/06 14:05
Montag, 5. November 2007
Lippenpaare berühren sich,
die Einigkeit, sie ist vollkommen,
die Spannung wird unerträglich,
sie werden einander weggenommen.
Doch der Wiederstand regt sich,
jede Faser bis ans Ende gespannt,
dann packt es uns wieder,
nichts Repetitives erkannt.
Ein Abenteuer ohne Ende,
das Auf und Ab ist ein Genuß,
doch eines ohne Wende:
Ich fasse nicht Fuß.
Mein Verstand ist bei mir,
die Gedanken freier den je,
doch mein Herz gehört dir,
du ziehst mich an, vier-Blatt-Klee.
Ich muss mich nicht verbiegen,
nur einen Weg mit dir finden,
und dir am Herzen liegen,
mehr muss uns nicht verbinden.
zerox05 - 2007/11/05 10:21
Montag, 8. Oktober 2007
Das ist leben...
Alles ist sicher, alles ist berechenbar.
Alles ist gut, kein Grund sich zu fürchten.
Eine Welt, für sich erobert, für sich geschaffen.
Dann macht es klick.
Eine Tür geht auf eine andere schließt sich.
Alles ist blendend, anders, neu und aufregend.
Welt geboren, Welt gestorben?
Alles spiegelt sich hier, noch nie von mir begriffen.
Der anderen Welt schau ich beim Sterben zu.
Machtlos, Hilflos, frei und schuldig.
Das Ende? Ein Anfang!
Der Anfang vom Ende?
Fragen ohne Antworten.
Unsicherheit, ich fliege!
Ich fliege, ich bin jung!
Ich bin jung, ich bin Egoist!
Ich bin Egoist, ich bin nicht ich ?!
Fragen ohne Antworten und davon so viele.
DAS IST JUGEND...
zerox05 - 2007/10/08 03:41
Dienstag, 1. Mai 2007
Herz auf der Zunge,
jedes Wort ist wahr,
und drückt die Lunge,
nie genung er sah!
Legt ein Blatt vor ihn,
er wird es malen,
mit dem was ihm schien,
entferntest von Zahlen!
Wahrheit sein Beruf,
persönlich und nah,
nichts fremd was er schuf,
"Allgemein" der Barbar!
Perspektive alles,
Tradition nichts,
Denken was prall ist,
... brichts!
Ein Vorbild sollt's sein,
erreichbar ist's schon,
doch folgt man dem Schein,
ist grad das der Hohn!
Sich selbst zu finden,
das glorreiche Ziel,
man muss sich schinden,
doch ist das zu viel?
inspiriert durch:
Der Klub der toten Dichter
zerox05 - 2007/05/01 22:47